Volllast- und Schubphasen bei 2-Takter (WR 125) problemlos?

Für die ganzen 2-und 4-Takt Offroad-Modelle von 1988-2013 mit den schwarzen Würfeln auf den Reifen.

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herrahnungslos
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Beitrag von herrahnungslos »

DusK hat geschrieben: es ging dem TE doch um gelände, oder?
ja, ausschließlich Gelände
und wenn ich doch (irgendwann) mal auf eine Verbindungsetappe kommen sollte, dann mach ich's so (ähnlich):
wohe hat geschrieben:...bei längeren "Verbindungsetappen" auf der Straße immer beschleunigt und dann mit gezogener Kupplung langsamer werden lassen....wieder beschleunigt usw.
Bergabfahrten habe ich immer mit gezogener Kupplung gefahren und den Motor niemals im Schiebebetrieb laufen lassen. Wenn es doch mal notwendig war, habe ich den Motor "Notgeschmiert" mit Kill-Switch den Motor aus und Gas geben
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Don
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Beitrag von Don »

Wie viele Kolbenfresser gehen schon darauf zurück dass man den Motor zu lange im Schubbetrieb lässt? Man hört es immer mal von jemanden, der jemanden kennt, der..., aber eigene Fresser kommen meistens vom falschen Vergasersetting, sich zersetzenden Motorlagern oder ellenlangen Vollgasfahrten. Ich halte, kurz gesagt, die Angst vor zu langen Schubphasen für völlig übertrieben, sozusagen schweinegrippemäßig. ;-)

Und wie gesagt: Bevor ich Ahnung von 2T-Motoren hatte hab ich mir bergab auf der Straße auch nie einen Gedanken über den Schmierfilm gemacht, das über eine Distanz von vielleicht 20000km auf einem Kolben und ohne Fresser. Die sind dann gekommen als sich ein Lager plötzlich ohne Vorwarnung vertschüsst hat und wenn man sich beim Schrauben dumm anstellt.
Man lebt nur einmal, aber wenn man es richtig anstellt, ist einmal genug. (Joe E. Lewis)
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DusK
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Beitrag von DusK »

Don hat geschrieben:Wie viele Kolbenfresser gehen schon darauf zurück dass man den Motor zu lange im Schubbetrieb lässt? Man hört es immer mal von jemanden, der jemanden kennt, der..., aber eigene Fresser kommen meistens vom falschen Vergasersetting, sich zersetzenden Motorlagern oder ellenlangen Vollgasfahrten. Ich halte, kurz gesagt, die Angst vor zu langen Schubphasen für völlig übertrieben, sozusagen schweinegrippemäßig. ;-)
absolut! 8-)

macht doch selbst im wettbewerb unter noch viel extremeren belastungen niemand anders. wenn man sich mal anguckt, wie die 500ccm inner moto gp damals inne kurve gegangen sind...
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Don
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Beitrag von Don »

Uiuiui, da fällt mir das Überholmanöver von Kevin Schwantz gegen Wayne Rainey ein auf'm Hockenheimring, als es ins Motodrom rein geht. DAS ist der Hammer, wenn man bedenkt bei welchen Geschwindigkeiten und mit welchen Reifen das war. Für mich persönlich DAS Überholmanöver überhaupt. Wahnsinn! :shock: :app1: :massa:

Ich such's mal schnell raus:

<iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/idzHUe8QdWw" frameborder="0"></iframe>
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DusK
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Beitrag von DusK »

super, eins meiner lieblings-vids :lol:

hier leider mit böser musik, aber inkl. slowmo 8-)
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Beitrag von Huskyschrauber »

Meine Fresse, das waren noch Zeiten. Da waren die Rennen noch spannend und den Fahrern gings wirklich nur ums Rennen fahren...
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herrahnungslos
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Beitrag von herrahnungslos »

mit Verlaub, ein tolles Überholmanöver, aber ich glaube alle Fahrer aller
Zeiten fahren am Limit - es liegt nur woanders

da kommen wir ja von 100ste ins 100ste :D
ich glaube auf dem alten Hockenheimring waren die Volllastanteile länger als die Schubphasen; diese Motorräder wurden aber auch genau dafür gebaut

für was wurde die WR125 gebaut? für die Junioren WM? fürn Erzberg? für Sonntagsausflüge? - nicht für 3h Autobahn, so viel hab ich schon mitbekommen.
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I-Rob
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Beitrag von I-Rob »

ich hab gestern die ölpumpe mal an die bormaschine gehalen und konstant laufen lassen.
also bei konstanter drehzahl spritzt halt immer schön öl raus.
wenn ich vollgas gebe dauert es etwas und dann liefert sie in etwa doppelt so viel öl bei gleichen drehzahlen.
wenn ich jetzt vom gas gehe und drehzahl immernoch konstant halte liefert sie noch einige sekunden die gleiche menge nach.
also mega lange schubphasen würde ich (mit mechanischer ölpumpe) nciht machen.
zum bremsen oder kurze zeit aber durchaus möglich
ich bin auch 10t km ohne irgend ein wissen ohne fresser gefahren:)
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sinisalo
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Beitrag von sinisalo »

DusK hat geschrieben:
Don hat geschrieben:Wie viele Kolbenfresser gehen schon darauf zurück dass man den Motor zu lange im Schubbetrieb lässt? Man hört es immer mal von jemanden, der jemanden kennt, der..., aber eigene Fresser kommen meistens vom falschen Vergasersetting, sich zersetzenden Motorlagern oder ellenlangen Vollgasfahrten. Ich halte, kurz gesagt, die Angst vor zu langen Schubphasen für völlig übertrieben, sozusagen schweinegrippemäßig. ;-)
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macht doch selbst im wettbewerb unter noch viel extremeren belastungen niemand anders. wenn man sich mal anguckt, wie die 500ccm inner moto gp damals inne kurve gegangen sind...
doch machen se eben doch . nicht in der moto gp, da ist wurscht, da muss der kolben nur ne std halten. beim enduro versuchen gute fahrer schon , außerhalb der sonderprüfungen, ihre motoren zu schonen.
ist ja schließlich eine zuverlässigkeitsfahrt. was nutzt die tollste prüfungszeit , wenn man 7 std nicht durchhält?

ist mir selber schon passiert. erst mit über 100 meilenweit übern schlammigen acker geglüht , dann durch km langes schlammloch und die karre hat gekocht. mit meiner heutigen erfahrung würde mir das so nicht mehr vorkommen.
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herrahnungslos
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Beitrag von herrahnungslos »

Erfahrung ist eben durch nichts zu ersetzten,
ich probiers einfach :D
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Beitrag von rasputin »

Daany hat geschrieben:schaut selbst was shell schreibt:

"...Mischungsverhältnis je nach Anforderung (üblicherweise 1:16 im Kartsport..."
wieso machen die in den zahnpasta-werbungen immer 3cm lange streifen auf die bürste, obwohl laut zahnärzten schon ein winziger klecks reichen würde?

wenn ich diesen thread lese, dann hab' ich mit meiner wr125 wohl alles falsche gemacht.
1. ich bin damit auf der straße gefahren. dauerhaft. (sumo-bereifung)
2. ich hab' immer 1:50 gemischt.
3. ich hab' die kupplungen nur zum anfahren und anhalten benutzt.
4. ich hab' auf bergabfahrten den gashahn ganz zugemacht.

gottseidank ist nie was kaputtgegangen...

r

p.s. richtig bergab fahren: http://www.husqvarna-forum.de/phpbb/vie ... 8513051b5d
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DusK
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Beitrag von DusK »

das mit dem "sog an der leerlaufdüse..." war mir neu, danke.

1:50 ist auch genug. mein mechaniker (vertrauenswürdig) fährt 1:45, einfach nur "auf nummer sicher".

das mit dem schalten ohne kupplung ist sone sache. bei dem hufo getriebe bestimmt verkraftbar. allerdings wäre ich vorsichtig damit, sowas allgemein zu sagen.
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am1990
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Beitrag von am1990 »

DusK hat geschrieben:das mit dem "sog an der leerlaufdüse..." war mir neu, danke.

1:50 ist auch genug. mein mechaniker (vertrauenswürdig) fährt 1:45, einfach nur "auf nummer sicher".

das mit dem schalten ohne kupplung ist sone sache. bei dem hufo getriebe bestimmt verkraftbar. allerdings wäre ich vorsichtig damit, sowas allgemein zu sagen.
gratuliere zu den 666 beiträgen :D
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DusK
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Beitrag von DusK »

krass, danke :lol:
achte da iwie nie drauf, aber auf einmal ja doch recht viel.

tja, da hab ich wohl schon ordentlich schwachsinn annen mann gebracht :lol:
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