In Folge des Nuda Treffen 2022 und vielen neuen netten Bekandschaften habe ich mich unter anderem mit Paul über die Verlängerung des Seitenständer bei der Nuda unterhalten.
Wir beide haben dann recht schnell herausgefunden das bei der Zupin Nuda ein Ständer von z.b. der TE 449 verwendet wurde.
Ich habe dann Zupin zu diesem Sachverhalt befragt um Gewissheit zu erlangen. Insgeheim habe ich mir erhofft den TE Ständer benutzen zu können weil ich durch eine andere Ständerplatte einen 6cm längeren Ständer brauche. Meine Erkenntnisse wollte ich nun mit euch teilen.
Die Zupin Nuda hat einen Ständer einer offroad Husky z.b. TE 449, 310 usw. mit umgefräster Aufnahme und in der Länge gekürzt und wieder zusammen geschweißt.
Die Erkenntnisse bestärken mich im meiner Vermutung selbst eine Verlängerung für den Ständer zu feilen.
Der TE 449 Ständer ist 14cm länger als der Nuda Ständer. Ich brauche aber nur 6cm.
Ggf. Können andere Nudatreiber diesen Thread mit Info's zu Besonderheit der Zupin Nuda füllen. Ggf. Ist das im Fall einer Reparatur bei einer dieser selten Exoten hilfreich.
Lg Stefan.
ZUPIN Nuda RR die Besonderheiten
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ZUPIN Nuda RR die Besonderheiten
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Re: ZUPIN Nuda RR die Besonderheiten
Ich habe ja eine RR.Dass der Ständer von den TE- Modellen stammt, weiss ich auch erst seit meinem letzten Enduro-Urlaub, wo erstmalig ein Kumpel mit einer TE250 aus dieser Zeit dabei war.
Dass dieser auch modifiziert ist, war mir bis jetzt auch nicht klar.
Besonders vertrauenerweckend finde ich diesen Ständer allerdings nicht: Ich wage es zB nicht, das Mopedheck zB zum Kettenschmieren über den Seitenständer anzuheben. Der biegt sich ziemlich durch.
Hier sind die wesentlichen Änderungen ganz gut beschrieben:
https://www.husqvarna-forum.de/forum/vi ... 62&t=50475
Die Aufnahme des hinteren Bremssattels ist ein aus dem Vollen gefrästes Teil. Deswegen passt ein normales Nuda-Hinterrad angeblich nicht mehr.
Der LeoVince- Endschalldämpfer ist eigentlich für die F800GS gedacht. Das Zwischenrohr zum Arrowkrümmer ist Zupin-Spezial. Ich habe den Originalkrümmer mit Kat montiert und ein neues Zwischenrohr zum LeoVince gebaut. Gründe: Original Zupin ist wirklich laut, der dicke Krümmer ist wg dem ausgeschnittenen Motorschutzblech (F800GS) Offroad schnell verbeult. Mit dem dünneren Originalkrümmer kann das unveränderte , geschlossene Motorschutzblech verbaut werden. Ausserdem konnte ich so den Schalldämpfer in eine für mich gefälligere Position bringen.
Die hinteren 18" und 2,50" Breite Felge ist für 140er Offrroadbereifung optimal, für Straßenreifen wie zB den Conti Trail Attack aber zu schmal: Der Reifen bietet zu wenig Auflagefläche (Latsch), das kann im Nassen sehr rutschig werden. Ich habe noch einen zweiten Radsatz mit 4,25" breiter Felge für 150er Reifen hinten. Damit ist es auf der Strasse besser.
Es gibt noch mehr Details (Lenkanschlag, Scheinwerfereinsatz, Kennzeichenhalter, etc) die ich für optimierungsbedürftig gehalten habe und somit nicht mehr original sind. Es ist aber alles in den originalen Auslieferungszustand rückrüstbar.
Falls jemand Fragen zu irgendwelchen Details hat, kann er/sie sich gerne an mich wenden.
PS
Ich würde den originalen Nudaständer, sofern schweissbar (warum nicht?) um 6cm verlängern.
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Zuletzt geändert von triplehead am 11.07.22 - 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZUPIN Nuda RR die Besonderheiten
Danke für die Info's. Ja den Ständer werde ich verlängern. Ich denke ich feile mit ein Stück Aluminium zurecht und setze es unten an. Das wird die einfachste Lösung sein.
Du hast da seine sehr schöne Maschine
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Re: ZUPIN Nuda RR die Besonderheiten
Danke!
Es macht auch richtig Spass sie zu fahren. Am besten ist es zB in den Italienischen Westalpen , wo sich Asphalt und Schotter schön abwechseln.
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Re: ZUPIN Nuda RR die Besonderheiten
In den letzten Jahren gab es ein paar Updates zu meiner "RR": Im vorletzten Winter habe ich den "Ultralight Adventure Kit" von Rebel X adaptiert. Der beeinhaltet bessere Led-Scheinwefer und ermöglicht eine bessere Position für ein Navigationsgerät und/oder Roadbook sowie einen gewissen Windschutz.
Dieser Kit wird an der oberen und und unteren Gabelbrücke befestigt, und mein Modell war ursprünglich für die 690/700er Enduros aus dem KTM -Konzern gedacht.
Lieber wäre mir ein Rally-Kit gewesen, der rahmenfest montiert werden kann, allerdings ist das bei der komplexen Anbindung des Rahmens an den Lenkkopf sehr schwierig, eine Befestigung mit den Lenkkopf umfassenden Schellen zu realisieren. Löcher in den Lenkkopf bohren oder eine Befestigungsmöglichkeit anschweissen schied aus.
Somit habe ich Halter konstruiert, die oben mit der Lenkerklemmbockbefestigung und unten mit den Augen der Kotflügelbefestigung verschraubt weden.
In der Praxis ist der Windschutz trotz der niedrigen Scheibe besser, ohne dabei störende Turbulenzen zu erzeugen.
Die grössere Masse um die Lenkachse spürt man je nach Bereifung mehr oder weniger. Wirbelschleppen auf der Autobahn lassen etwas Nervosität im Chassis aufkommen was auch bereifungsabhängig ist.
Das bewog mich im letzten Winter dazu das Projekt "Lenkungsdämpfer" anzugehen. Es sollte ein einstellbarer der bewährten Firma "Scotts" werden. Da ich auch hier nichts passendendes gefunden habe, war wieder selbst konstruieren des Halters und der Aufnahme des Fixierstiftes für den Hebelarm angesagt.
Der Lenkungsdämpfer funktioniert super und lässt sich während der Fahrt auf die jeweiligen Bedingungen einstellen.
Und dann hat es mir beim Offroadfahren das Rücklichtglas zerschossen. Jetzt ist ein günstiges Rücklicht von Ufo dran.
Hierfür habe ich auch eine Aufnahme konstruiert und gedruckt.
Bildchen:
Dieser Kit wird an der oberen und und unteren Gabelbrücke befestigt, und mein Modell war ursprünglich für die 690/700er Enduros aus dem KTM -Konzern gedacht.
Lieber wäre mir ein Rally-Kit gewesen, der rahmenfest montiert werden kann, allerdings ist das bei der komplexen Anbindung des Rahmens an den Lenkkopf sehr schwierig, eine Befestigung mit den Lenkkopf umfassenden Schellen zu realisieren. Löcher in den Lenkkopf bohren oder eine Befestigungsmöglichkeit anschweissen schied aus.
Somit habe ich Halter konstruiert, die oben mit der Lenkerklemmbockbefestigung und unten mit den Augen der Kotflügelbefestigung verschraubt weden.
In der Praxis ist der Windschutz trotz der niedrigen Scheibe besser, ohne dabei störende Turbulenzen zu erzeugen.
Die grössere Masse um die Lenkachse spürt man je nach Bereifung mehr oder weniger. Wirbelschleppen auf der Autobahn lassen etwas Nervosität im Chassis aufkommen was auch bereifungsabhängig ist.
Das bewog mich im letzten Winter dazu das Projekt "Lenkungsdämpfer" anzugehen. Es sollte ein einstellbarer der bewährten Firma "Scotts" werden. Da ich auch hier nichts passendendes gefunden habe, war wieder selbst konstruieren des Halters und der Aufnahme des Fixierstiftes für den Hebelarm angesagt.
Der Lenkungsdämpfer funktioniert super und lässt sich während der Fahrt auf die jeweiligen Bedingungen einstellen.
Und dann hat es mir beim Offroadfahren das Rücklichtglas zerschossen. Jetzt ist ein günstiges Rücklicht von Ufo dran.
Hierfür habe ich auch eine Aufnahme konstruiert und gedruckt.
Bildchen: