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Verfasst: 07.01.12 - 14:14
von kamikazeracer
jou, bei ktm, in dem falle die 200 2takt, hat auf einer seite(lima) zylinderrollen und auf der anderen ein rillenkugellager,
und ich mein sogar dass es bei den 2t gasgas auch so ist, da bin ich mir aber nichtmehr so sicher....

ist beim zerlegen nicht unpraktisch ;-)

das rollenlager kann radial deutlich mehr kräfte verkraften
dafür aber axial quasi nix, zumindest sollte es keine aufnehmen müssen....

ob die welle jetzt auf torsion beansprucht wird, ist dem lager schön egal.....

interessant ist der gedanke mit der biegung durch die kraft auf das pleul/den hubzapfen, welche aber nix mit der kupplung o.ä. zu tun hat und so auf beiden seiten gleich ist

der grund warum ktm das rillenkugellager wohl zw. kw und Zahnrad verbaut, wird wohl eher mit der ausdehnung durch die wärme zu tun haben

dass nicht 2 zyl.rollenlager verbaut werden, wird wohl den grund haben, dass eben wirklich keine axialen kräfte aufgenommen werden sollten, auch keine minimalen

bei husqvarna werden 2 rillenkugellager verbaut, weshalb sie auf einer seite keine presspassung haben dürfen, damit sie ihr loslager verwirklichen können, sonst verspannt sich die schoße wenns warm wird ;-)

gruaß

Verfasst: 07.01.12 - 14:20
von fat toni
@ kamikaze: das is bei meiner 360er aber nich so, das da n loslager drinnen is, hamm eh schon mal drüber geredet!? entdweder is da iwas faul oder es hat n paar bj. gegeben ohne???? weis da jemand was? ich bekomm beide gleich-schwer rauf und runter. messchieber zeigt auch keinen unterschied an....


mfg

Verfasst: 07.01.12 - 14:40
von Huskyschrauber
Beim Dino sind auch beide Lager gleich....

Verfasst: 07.01.12 - 15:05
von kamikazeracer
prinzipiell muss sich die welle einfach in eine richtung ausdehnen können um nicht zu verspannen, was sonst z.b. einen sehr erhöhten lagerverschleiß verursacht....

das wird ermöglicht durch ein Fest- und ein Loslager


Extrembeispiel wär eine Turbinenwelle aus z.b. einem Strahltriebwerk
das Ding wird sauheiß und ist vergleichsweise lang und ist logischerweise mehrfach gelagert,
hat aber nur ein Festlager, die restlichen sind Loslager,
sonst würde sich die ganze scheißn wennse heiß wird so verspannen dass man ein ernsthaftes Problem hätte

gruaß

Verfasst: 07.01.12 - 16:15
von rick-the-big
@fattoni

bei dir muss auch ein loslager drinne sein sonst funzt das ganze Prinzip nicht. bei meiner wr 250 ist es genau so.

und mitm messschieber misste die Toleranz eh nich raus, das bewegt sich im 5/1000 Bereich und ist wenn überhaupt mit nem richtig gutem innenmikro zu messen. ;-)

Verfasst: 07.01.12 - 17:03
von SM125S'09
kamikazeracer hat geschrieben:jou, bei ktm, in dem falle die 200 2takt, hat auf einer seite(lima) zylinderrollen und auf der anderen ein rillenkugellager,
und ich mein sogar dass es bei den 2t gasgas auch so ist, da bin ich mir aber nichtmehr so sicher....

ist beim zerlegen nicht unpraktisch ;-)

das rollenlager kann radial deutlich mehr kräfte verkraften
dafür aber axial quasi nix, zumindest sollte es keine aufnehmen müssen....

ob die welle jetzt auf torsion beansprucht wird, ist dem lager schön egal.....

interessant ist der gedanke mit der biegung durch die kraft auf das pleul/den hubzapfen, welche aber nix mit der kupplung o.ä. zu tun hat und so auf beiden seiten gleich ist

der grund warum ktm das rillenkugellager wohl zw. kw und Zahnrad verbaut, wird wohl eher mit der ausdehnung durch die wärme zu tun haben

dass nicht 2 zyl.rollenlager verbaut werden, wird wohl den grund haben, dass eben wirklich keine axialen kräfte aufgenommen werden sollten, auch keine minimalen

bei husqvarna werden 2 rillenkugellager verbaut, weshalb sie auf einer seite keine presspassung haben dürfen, damit sie ihr loslager verwirklichen können, sonst verspannt sich die schoße wenns warm wird ;-)

gruaß
Natürlich hat das was mit der Kupplung zu tun, genauer gesagt hängt es damit zusammen das dort ein weiteres Zahnrad (die Kupplung) in das Zahnrad von der KW greift -> Es ensteht nicht nur ein Torsionsmoment(das auch nur als Beispiel war) sondern auch ein Biegemoment-> Diese Kräfte verursachen also Belastungen in unterschiedlichen Richtungen(Radial sowie Axial)

Das es etwas mit der Längenausdehnung zu tun hat glaub ich weniger.

Wenn ich das mal so Überschlage beträgt die Längenausdehnung, bei einer Länge von 300mm,α=20*10^-6 (Die KW besteht ja wahrsch aus austenitischem Gefüge) und Delta T = 80K ,
ca 0,48mm

Axialspiel der Lager beträgt etwa pro Lager etwa 0,3-0,35mm

Zusätzlich dehnt sich das Gehäuse aus, was das alles noch kompensiert

:roll: ;-)

Verfasst: 07.01.12 - 18:02
von Huskyschrauber
Wenn, dann müsste schon der KW-Stumpf etwas kleiner sein. Glaub kaum, das da ein spezielles Lager verwendet wird.

Verfasst: 08.01.12 - 19:04
von fat toni
:pc2:

Verfasst: 09.01.12 - 12:53
von kamikazeracer
SM125S'09 hat geschrieben: Natürlich hat das was mit der Kupplung zu tun, genauer gesagt hängt es damit zusammen das dort ein weiteres Zahnrad (die Kupplung) in das Zahnrad von der KW greift -> Es ensteht nicht nur ein Torsionsmoment(das auch nur als Beispiel war) sondern auch ein Biegemoment-> Diese Kräfte verursachen also Belastungen in unterschiedlichen Richtungen(Radial sowie Axial

AHH! iaz sama beinand ;-)

das biegemoment das ich meinte, bzw. ich glaube der dr. meint ist das5320 hier,
von dem aus wirkt auf beide lager das gleiche moment ;-)

bei dem Biegemoment das von der Radialkraft des Ritzel ausgeht hast schon recht ;-), ist klar

trotzdem, ist dier denk ich auch bewusst, hat jede welle die mehrfach gelagert ist für gewöhnlich maximal ein Festlager
denke nicht dass das so optimal ist wenn man das axialspiel der rillenkugellager als Loslager missbraucht :-?

bei den huskymotoren die ich bisher zerlegt habe wurde es so realisiert wie´s der huskyschrauber angesprochen hat ;-)

gruaß

Verfasst: 09.01.12 - 16:26
von Chefkoch
kamikazeracer hat geschrieben: bei den huskymotoren die ich bisher zerlegt habe wurde es so realisiert wie´s der huskyschrauber angesprochen hat ;-)
Wie jetzt, eines als Schiebesitz?
Weil der Huskyschrauber hat nur bestätigt das beide Lager gleich sind, was sich mit meinen Erfahrungen deckt, also beide einen ziemlichen Press-Sitz haben...

Ich machte bei Revisionen auch immer ein C3-Zylinderrollenlager auf der Zündungsseite rein. Hatte damit bei einem 510er und zwei 610er Motoren keine Probleme.

Aber bei meinem 633ccm Motor gabe es ca.2000km nach der Revision einen Schaden am Rollenlager. Der innere Ring hatte Ausbrüche!
Danach habe ich wieder auf normale C3-Kugellager zurückgerüstet...

Kann sein dass sich die leichte „Racing KW“ (ist sicher min. 1kg leichter als die normale) durch die gigantischen Kräfte ;-) etwas mehr durchbiegt als bei einem Standartmotor, was dem Rollenlager nicht gut bekommt.

Die KW hab ich auf der Zündungsseite mit Schleifpapier etwas abgezogen damit sich ein Lossitz ergibt, weil ich wollte auf keine Fall die Welle verspannt einbauen.
Das ist mir in jungen Jahren mal bei einer WR430 passiert – das Pleuel hatte dann nicht lange gehalten...

Gruss Löru

Verfasst: 11.01.12 - 10:13
von kamikazeracer
zumindest bei den 2WR 125 und 1WRE Motor/en wars so
auf einer seite der KW fällt das lager quasi von alleine drauf
war bei allen 3en so!

gruaß

Verfasst: 11.01.12 - 21:14
von Chefkoch
Ok deine 125er Erfahrung in Ehren aber hier gehts um die 610/570er Motoren. Sind halt etwas anders gestrickt und stammen ja auch noch aus den 90ern;-)
Das waren kompromisslose Rennmotoren!
Die Probleme die wir Hobbybastler (und Husky Fans) nun haben, wurden damals warscheinich nicht berücksichtigt ;-)

Gruss Löru

Verfasst: 11.01.12 - 21:36
von kamikazeracer
Chefkoch hat geschrieben:Ok deine 125er Erfahrung in Ehren aber hier gehts um die 610/570er Motoren. Sind halt etwas anders gestrickt und stammen ja auch noch aus den 90ern;-)
Das waren kompromisslose Rennmotoren!
Die Probleme die wir Hobbybastler (und Husky Fans) nun haben, wurden damals warscheinich nicht berücksichtigt ;-)

Gruss Löru
da magst schon recht haben, aber soviel hat sich glaub ich diesbezüglich in der zeit nicht getan :-)
vom prinzip her bleibts ja das gleiche

die 125er motoren sind von der substanz her auch schon ziemlich alt(allg. die 2takter von husqvarna)
&haben eine literleistung, an die die 570ger nichtmal mit turbo kommen würde ;-)

gruaß

Verfasst: 11.01.12 - 21:44
von Huskyschrauber
Das ist aber dem Motorenkonzept geschuldet...dadurch, das du bei nem Zweitakter eben pro Umdrehung einen Arbeitshub hast kommt halt nahezu die doppelte Leistung raus....

Verfasst: 11.01.12 - 22:04
von sespri
kamikazeracer hat geschrieben:&haben eine literleistung, an die die 570ger nichtmal mit turbo kommen würde ;-)

gruaß
Style rules, not only Power.....

Abgesehen davon, was interessiert mich Literleistung, wenn ich am Quirl drehe? Bist Du mit deinem 125er Verständnis die Literleistung ausgerechnet hast, hat dich eine 570er schon lange aus dem Sattel geworfen.... :twisted:

Sespri

Verfasst: 11.01.12 - 22:09
von rick-the-big
naja, sone 360er fährt deiner 570er aber locker davon :roll:

Verfasst: 11.01.12 - 22:10
von sespri
rick-the-big hat geschrieben:naja, sone 360er fährt deiner 570er aber locker davon :roll:
:rofl: :rofl: :rofl:

Verfasst: 11.01.12 - 22:12
von SM125S'09
Ich glaub da lacht grad der, der nicht weis wozu ne 2takt im Stande ist ^^

2takter hat in der praxis etwa 40% mehr leistung und wiegt deutlich weniger

->vorteil eindeutig 2takt ^^

Verfasst: 11.01.12 - 22:12
von DHX_77
rick-the-big hat geschrieben:naja, sone 360er fährt deiner 570er aber locker davon :roll:
Der war gut.....gerade wenn a "Pflaume" droben sitzt.... :gigs: :ismw:

Verfasst: 11.01.12 - 22:13
von rick-the-big
einzylinder viertakt is eh was für frauen und alte männer ;-) :lol: