Wetzlar und Koblenz waren schon, da hatte ich leider keine Zeit !
Köln wäre jetzt noch ne Möglichkeit, aber wer weiß schon, was im August iss !
Deine Meinung in allen Ehren, sie sei dir auch ungenommen, doch Toleranz bedeutet mehr, wie Menschen in Schubladen zu stecken.
Wenn du sagst, es gefällt dir nicht, du fändest es idiotisch, so rumzulaufen, dann ist es Toleranz. Wenn du Menschen aber über ihr Aussehen pauschalisierst, dann hat es mit Toleranz nix mehr zu tun.
Nicht jeder Glatzkopf ist ein Fascho, auch wenn zunächst die Vermutung nahe liegt. Nicht jeder Schlipsträger ist reich, noch weniger immer intelligent, auch wenn es manches Mal danach aussieht.
Die Beweggründe für Tätowierungen sind so vielfältig, wie die Menschen, die sie tragen. Es gibt Kulturkreise, dort sind sie heilig, gehören quasi zum guten Ton. Hier bei uns scheint es das Gegenteil zu sein.
Dies liegt zum Teil darin begründet, das Tätowierungen aus fernen Ländern zu uns kamen, und die, die sie mitbrachten, das waren meist sehr rauhe Gesellen, mit denen nicht gut Kirschenessen war. Daher kamen Tötowierungen in ein zweifelhaftes Licht. In den Spelunken, in denen sich diese Typen trafen, da war häufig lichtscheues Gesindel anzutreffen, und über dieses trat die Tätowierung ihren Siegeszug in unser Land an.
Wer sich mit dem Thema näher befasst, der sieht zunächst einmal auf den ersten Blick, um welche Art der Tätowierung es sich handelt. Die alten Tatoos waren allesamt mit einzelnen Nadeln gestochen, weswegen zum einen die Linien sehr dick waren, zum anderen die einzelnen Einstiche gut zu erkennen waren. Außerdem haben manche Tatoos eine bestimmte Bedeutung, beispielsweise an Stellen, die besonders weh tun. Das deutet auf einen "harten Hund" hin. Besonders beliebt in solchen Kreisen sind drei kleine Punkte auf dem Muskelballen des Daumens. Ebenfalls ein typisches "Knasttatoo" ist das berühmte Grab mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund.
Mittlerweile haben Tätowierungen aber mehr einen Schmuckcharakter, und nichts mehr mit Symbolik zu tun. Tribles werden haufenweise gestochen, kaum einer kennt die Bedeutungen, oftmals sind es nur kreative Erfindungen ohne nähere Bedeutung.
Ich stand vor 25 Jahren auch vor den gleichen Zweifeln, wie sie von den ersten Postern beschrieben sind. Soll ich, tut es so weh, das ich abbreche, was wenn es mir später nicht gefällt, wie sieht mich danach meine Umwelt, usw.
Ich habe mich dann zunächst einmal dafür entschieden, das meine Motive immer selbst entworfen sind, und das sie immer etwas in meinem Leben symbolisieren. Damit ist das Risiko, das es mir später nicht mehr gefällt, gebannt, denn ich erinnere mich immer wieder gerne an diese Zeit zurück. Sie ist eben ein Teil von mir, verkörpert durch das Bild. Außerdem habe ich den Comic-Stil gewählt, weil es etwas ganz anderes ist, wie das Übliche mit Magiern, Drachen, oder so nem Kram
Ach ja, hab ich schon erwähnt, das mir die meisten Tätowierungen nicht gefallen ...............
turquas hat geschrieben:Wetzlar und Koblenz waren schon, da hatte ich leider keine Zeit !
Köln wäre jetzt noch ne Möglichkeit, aber wer weiß schon, was im August iss !
Deine Meinung in allen Ehren, sie sei dir auch ungenommen, doch Toleranz bedeutet mehr, wie Menschen in Schubladen zu stecken.
Wenn du sagst, es gefällt dir nicht, du fändest es idiotisch, so rumzulaufen, dann ist es Toleranz. Wenn du Menschen aber über ihr Aussehen pauschalisierst, dann hat es mit Toleranz nix mehr zu tun.
Nicht jeder Glatzkopf ist ein Fascho, auch wenn zunächst die Vermutung nahe liegt. Nicht jeder Schlipsträger ist reich, noch weniger immer intelligent, auch wenn es manches Mal danach aussieht.
Die Beweggründe für Tätowierungen sind so vielfältig, wie die Menschen, die sie tragen. Es gibt Kulturkreise, dort sind sie heilig, gehören quasi zum guten Ton. Hier bei uns scheint es das Gegenteil zu sein.
Dies liegt zum Teil darin begründet, das Tätowierungen aus fernen Ländern zu uns kamen, und die, die sie mitbrachten, das waren meist sehr rauhe Gesellen, mit denen nicht gut Kirschenessen war. Daher kamen Tötowierungen in ein zweifelhaftes Licht. In den Spelunken, in denen sich diese Typen trafen, da war häufig lichtscheues Gesindel anzutreffen, und über dieses trat die Tätowierung ihren Siegeszug in unser Land an.
Wer sich mit dem Thema näher befasst, der sieht zunächst einmal auf den ersten Blick, um welche Art der Tätowierung es sich handelt. Die alten Tatoos waren allesamt mit einzelnen Nadeln gestochen, weswegen zum einen die Linien sehr dick waren, zum anderen die einzelnen Einstiche gut zu erkennen waren. Außerdem haben manche Tatoos eine bestimmte Bedeutung, beispielsweise an Stellen, die besonders weh tun. Das deutet auf einen "harten Hund" hin. Besonders beliebt in solchen Kreisen sind drei kleine Punkte auf dem Muskelballen des Daumens. Ebenfalls ein typisches "Knasttatoo" ist das berühmte Grab mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund.
Mittlerweile haben Tätowierungen aber mehr einen Schmuckcharakter, und nichts mehr mit Symbolik zu tun. Tribles werden haufenweise gestochen, kaum einer kennt die Bedeutungen, oftmals sind es nur kreative Erfindungen ohne nähere Bedeutung.
Ich stand vor 25 Jahren auch vor den gleichen Zweifeln, wie sie von den ersten Postern beschrieben sind. Soll ich, tut es so weh, das ich abbreche, was wenn es mir später nicht gefällt, wie sieht mich danach meine Umwelt, usw.
Ich habe mich dann zunächst einmal dafür entschieden, das meine Motive immer selbst entworfen sind, und das sie immer etwas in meinem Leben symbolisieren. Damit ist das Risiko, das es mir später nicht mehr gefällt, gebannt, denn ich erinnere mich immer wieder gerne an diese Zeit zurück. Sie ist eben ein Teil von mir, verkörpert durch das Bild. Außerdem habe ich den Comic-Stil gewählt, weil es etwas ganz anderes ist, wie das Übliche mit Magiern, Drachen, oder so nem Kram
Ach ja, hab ich schon erwähnt, das mir die meisten Tätowierungen nicht gefallen ...............
wunderbar gesagt... ich hätte es kaum besser sagen können, aber ich war auch zu faul jemand so intollerantes aufzuklären zu versuchen
SM510R 08 - sounds like thunder, strikes the lightning
Kingz hats treffend formuliert. Die meisten die ich kenn bereuen es, manche sind verblasst, andere sehen nach ein paar Kilo mehr einfach nur scheisse aus und dann gibts noch die die sich eins haben stechen lassen das halb unterm T-shirt rauskuckt - also die Poser.
Am tiefsten gesunken ist man aber immer noch mit so einem Arsch-Tribal-Geweih :)Kotz würg
Wenn es aus höheren Beweggründen geschieht - und damit einem sinnvollen Zweck dient - find ich es ok. Wenn es irgendwelche Komplexe überdecken soll und der Träger dann noch zwei Kilo Blech in der Visage hängen hat und Ohrlöcher wie alte afrikanische Frauen dann frage ich mich was er denn damit anfängt?
Es gibt schöne Tattoos, ich könnte mir vorstellen mal einen Lampenschirm mit einem solchen zu haben
Meine Traumfrau: Im Haushalt eine gute Köchin, in der Gesellschaft eine Lady und im Bett eine Nut te ;)
Habe selbst kein Tattoo und werd mir auch keins machen lassen, finde aber einige authentische Grafiken (z.B. traditionell Japanische) von der Optik her ganz nett.
Zum ganzen hin und her darüber kann ich nur sagen, daß ich zwar versuche, den jeweiligen Menschen nicht nach seinen Tattoos zu verurteilen, doch schwingt beim Anblick eines solchen doch immer die Zuweisung auf eine evolutionär unausgereifte Stufe mit. Anders ist das dann schon wieder bei Typen, die sich bis hin unter den Haaransatz oder sogar darüber hinweg zukleistern haben lassen, was m.E. dann schon auf eine gestörte Persönlichkeit schließen läßt - solche zeigen meist auch einen wenig entwickelten Intellekt.
Zum Toleranzwunsch vieler Tätowierter kann ich nur sagen - wer sich auf eine solche Sache einläßt, muß zwangsläufig auch damit leben können, daß so etwas in weiten Teilen unseres Kulturkreises verpönt ist und darf sich dann auch nicht wundern, wenn ihm nicht immer die gewünschte Akzeptanz entgegen gebracht wird. Die meisten hier erinnern sich ihrer verschiedenen Lebensstationen eben auch ohne Tattoos, wenn man einmal daraufhin eingehen möchte, daß so ein Tattoo auch tiefgründig sein kann/soll. Für all die anderen - und das sind bestimmt über 90 % aller Tätowierten - die sich nur dem gerade herrschenden Trend unterwerfen oder aber Leute, die sich mittels Tätowierung mehr Beachtung erhoffen, da so ein Tattoo doch auch immer eine gewisse Reaktion im unmittelbaren Umfeld nach sich zieht (ob nun positiv oder negativ ist dabei egal), kann ich nur sagen - "selbst Schuld".
Ich kenne und kannte einige, die teils sogar selbst Tattoos gestochen haben - und bis heute war nicht einer dabei, der es nicht früher oder später bereut hätte, denn so ein Tattoo bleibt aufgrund zwangsläufiger Veränderung des Körpers auf das es gestochen wird, eben auch nicht initial gleich - ich hab da mitunter schon derart verkorkste Dinger zu Gesicht bekommen, das kann man sich in den wüstesten Alpträumen kaum vorstellen... und Lasertherapie hin, Hautverpflanzung her - man sieht es anhand des verbleibenden Narbengewebes immer.
Fazit - drum prüfe, wer sich ewig bindet...