Hmm... eigentlich wollte ich ja nix weiter dazu schreiben, doch da das durch einige ehemalige Jugendfreunde, die wegen ihrer dämlichen Tussen auch alles andere haben fallen lassen ja immernoch ziemlich aktuell ist, gebe ich hier jetzt mal den wohl prägnantesten Fall zum besten - auch wenn es der Länge wegen evtl. für den einen oder anderen zu ermüdend ist - ich versuch´s nicht ganz so langweilig abzufassen.
Dazu greife ich mal folgendes Zitat auf:
-BenZi- hat geschrieben:
das hauptproblem liegt darin das die meisten frauen keine hobbys haben
Doch - die haben ein Hobby... obwohl es das nicht ganz trifft, "Lebensaufgabe" würde es besser beschreiben - und zwar, den erwählten Ernährer ( das ist nämlich in den meisten Fällen der künftig von der Alten zugedachte Lebensinhalt desjenigen, der die Zeichen nicht frühzeitig erkennt und entsprechend handelt ) langsam zu zermürben und so aus ihm ein Werkzeug ihres Willens zu machen.
Bestes Beispiel ist einer meiner letzten (jetzt nicht mehr) Freunde von früher - der hatte meine Warnungen immer belächelt und ist heute der Oberzombie und schauriges Mahnmal einer vom Eherochen zerstörten Existens auf immerdar.
Ich will´s euch so kurz wie möglich erzählen, doch eigentlich könnte ich allein über diesen Fall ca. drei Bände abfassen:
Wir gingen damals schon gemeinsam zur Schule und hatten, wie viele andere auch, in der Jugendzeit nur Moppeds, Weiber und Feten im Kopf... geiles Leben, wie man es sich besser nicht vorstellen kann - tagsüber waren wir fast immer zusammen mit noch etwa 5-6 anderen im örtlichen MX-Verein, düsten auf´m Panzer-Übungsgelände der Bundeswehr rum, schraubten an unseren Karren, gingen Abends auf die Piste und Ischen waren eigentlich nur übliches Anhängsel zur Präsentation und physischen Entspannung, hatten aber sonst nix zu melden.
Irgendwann kam die Arbeitswelt auf uns zu und wir arbeiten bis heute im selben Betrieb, doch in verschiedenen Abteilungen - und dort erwartete den Ärmsten schon sein Schicksal in Form von "Inge" (Name geändert).
- Inge war ein Scheidungskind, Vater Alki und Mutter Freizeitschlampe. In Ermangelung elterlicher Fürsorge lernte sie schon früh, sich auf eigenen Beinen durchs Leben zu schlagen, hing in ihrer Freizeit in irgendwelchen Genickschuß-Bars einer niedersächsischen Großstadt ab und war dummerweise eine Arbeiterin in der Abteilung, die mein Kumpel damals übernahm, äußerlich zwar nur mittelmäßig attraktiv, doch sie wußte genau wo sie bei wem den Hebel anzusetzen hatte.
Er selbst war angesichts seines wenig attraktiven Äußeren scharf auf alles, was nicht bei drei auf´m Baum war und DAS perfekte Opfer für Frauen wie Inge... gutmütig, zurückhaltend, ein eher phlegmatischer Typus also - und so war auch sie es, die sich ihn damals ausgeguckt hatte - ganz zur Überraschung meines Kumpels, der sowas bis dahin noch nie erlebt hatte. Der war hin und weg... mehr kann man dazu nicht mehr sagen. Schwärmerisch erzählte er mir damals von allem, was er mit ihr erlebte, wie sie sich um ihn sorgte, alles mit ihm unternehmen wollte usw, usf... nur für seine Kumpanei war er immer weniger greifbar und so kam eines Tages, was kommen mußte : Inge hatte angeblich einen Braten in der Röhre ! Was er uns bis dato allerdings verschwiegen hatte, war, daß Ingelein bis ungefär zum Zeitpunkt ihres Trächtigkeits-outings noch jemand anderen hatte. Dieser arbeitete ebenfalls in unserer Firma und war ein bekannter Weiberheld, der seine Puppen so oft wechselte wie unsereins seine Socken.
Nun schritt Inge vor den Augen meines Freundes zum high-noon, der für deren weitere Beziehung schicksalhaft sein sollte - da ihr Stecher gerade im Krankenhaus lag, besuchte sie ihn um - wie sie meinem Freund sagte - zu seinen Gunsten mit dem Weiberheld Schluß zu machen. Und so hing für meinen Kumpel fortan der Himmel voller Geigen und die Tragödie nahm ihren endgültigen Lauf... es wurde geheiratet, ein Stammhalter wurde geboren, mein Kumpel mußte immer mehr malochen, während Inge erstmal einen sechsjährigen Mutterschaftsurlaub antrat und mit einem nigelnagelneuen Sportwagen, der ihr von ihrem Gatten geschenkt wurde, durch die Gegend fuhr um dieses und jenes zu vollziehen und vor ihren ehemaligen Freundinnen anzugeben, während der Sohnemann mal eben bei den Schwiegereltern abgegeben wurde und mein Kumpel als Abteilungsleiter mit einem alten desolaten Kadett zur Arbeit fahren durfte - "...is aber besser, weil der alte Wagen billiger ist und so der neue Sportwagen geschont würde..." sagte er mir. Daß Inge mit dem Flitzer innerhalb eines halben Jahres aber 30000 km runterrasselte, schien dabei zweitrangig.
Von nun an fingen die beiden auch an, ehemalige Bekannte aufzusuchen, um diesen mitsamt ihrer Brut auf den Sack zu gehen indem sie dauernd davon quasselten, wie toll es doch sei, Kinder zu haben und wann es denn z.B. auch bei uns "soweit" sei (an dieser Stelle sei vermerkt, daß weder ich noch meine Frau je welche wollten)... das kam aber auch bei den wenigsten Leuten gut an und schon die Art und Weise, wie so ein Besuch von Statten ging, wird mir wohl nicht mehr aus dem Gedächtnis gehen - da wurden bei der Ankunft erstmal kistenweise Pampers, Babynahrung, Spielzeug, Kinderwagen und so´n Zeug bei uns im Flur abgeladen, daß ich schon die Befürchtung hatte, die wollten sich für die nächsten zwei Wochen bei uns einnisten.
Dann der obligatorische Besuchs-Café... alles saß noch in gewohnt ruhiger Runde zusammen, als der Balg losheulte, die beiden Eltern urplötzlich wie von der Tarantel gestochen am Cafétisch aufsprangen und anfingen selbigen ab- und Baby-Wickelutensilien aufzuräumen, als ich das ganze Szenario mit einem energischen "STOP ! Was soll das denn jetzt werden... ?" unterbrach.
"Na wir müssen dem Kleinen die Windel wechseln, der hat sich in die Windeln gemacht..."
Meiner Frau hätte man die Augen mit nem Stock abschlagen können, so entrüstet war die...
Ich darauf hin : "nix da... ich glaub es hackt, wa !?! Ab auf den Boden mit dem Blag, das hier is´n Eßtisch, da will ich keine vollgeschissenen Windeln drauf haben !"
Das Entsetzen in den Augen Inges ob dieser Idee und des Umstands, daß andere evtl. nicht der Auffassung waren, daß ihr Söhnchen wie gewohnt den Lebensmittelpunkt bedeutete und somit alles andere hinter dessen Wohlergehen zurückzustehen hatte, war nicht zu verbergen und so wurden an diesem Nachmittag die Weichen für den weiteren Umgang miteinander unmißverständlich gestellt. Meine Frau hatte zwar nichts gegen meinen Kumpel, doch machte sie auch klar, daß dessen Alte hier nicht wieder aufzuschlagen brauchte - die beiden Weiber waren sich ohnehin von vornherein nicht grün und auch ich mochte seine Alte nie leiden - somit waren zumindest klare Verhältnisse geschaffen.
So vergingen die Jahre und der Kontakt schraubte sich auf gelegentliche Treffen in der Firmenkantine und zunächst noch regelmäßige Internet-Korrespondenz zurück. Einmal pro Jahr durfte mich mein Kumpel dann noch besuchen, doch die Auflagen erschwerten diese Treffen immer mehr - so zwang ihn seine Alte doch tatsächlich eines Tages, mich nur noch dann besuchen zu dürfen, wenn er seinen Bengel dazu mitnehmen konnte und beide bis zum Abendessen wieder zuhause waren - und mein Kumpel spurte da wie ein dressierter Zirkushund. Schon spätestens eine Stunde bevor er zuhause sein mußte, blickte er immer wieder und mit zunehmender Zeit immer nervöser auf die Uhr und meinte dann "... so, wir müssen dann auch bald wieder..." - ich verdrehte dabei nur die Augen und blickte ihn vorwurfsvoll an... er kannte meine Einstellung dazu und wenngleich es ihm auch zusehends inneres Unbehagen verursachte, so wagte er doch nicht einmal in Gedanken den Aufstand gegen sein Drohnendasein und fügte sich stoisch in das ihm gegebene Schicksal ein.
Irgendwann einmal offenbarte er sich mir dann und beichtete, daß ihn sein Olle so ungefär seit sechs (!!!) Jahren schon nicht mehr an sich ran läßt. Seitdem habe ich nichts unversucht gelassen, um ihn von dieser Alten wegzubringen - vergeblich... sein Wille ist schon seit Jahren ein- für allemal gebrochen. Er hat´s ein paarmal versucht, sagt er, doch die Alte droht ihm dann jedesmal damit, daß se sich nen Anwalt nimmt und in ausnimmt, wie eine Weihnachtsgans - und das zieht bei ihm.
Jetzt muß dazu noch gesagt werden, daß sein angeblicher Sohn auch nicht die geringste Ähnlichkeit mit ihm hat und obwohl beide Elternteile z.B. sehr dunkel veranlagt sind (Braune Augen und dunkelbraune Haare) und es auch in deren näherer Verwandtschaft keine Blauäugigen oder Blonden gibt, sein Sohn strahlen blaue Augen und hellblonde Haare hat - so - und jetzt ratet mal, wer diesem Bengel zum verwechseln ähnlich sieht...
Selbst sein eigener Vater soll ihm mal gesagt haben, daß sein Sohn ja nichts von ihm hat und ahnte wohl auch schon, daß die Alte ihm da ein Kuckucksei untergeschoben hat... als er mir das erzählte, mußte ich schon lachen und ich meinte, er solle doch mal nen Vaterschaftstest bei dem Balg machen lassen, doch vor der letzten Wahrheit scheint er sich mehr zu fürchten als vor seinem versautem Leben.
Er selbst hat über die Zeit fast alle seine Haare verloren und der verbliebene Rest ist aschgrau, äußerlich sieht er aus wie 60, ist fett geworden und hat derart viele Falten auf der Stirn und im Gesicht, daß er sich nen Helm aufschrauben könnte.
"Sein" Bengel hat irgend ne Allergie, so daß Inge den nun zweimal pro Woche zum Arzt fährt und sich dabei mit nem anderen Vater eines ebenfalls allergischen Kindes trifft, um sich regelmäßig von dem durchficken zu lassen, aber auch das wird von meinem Kumpel ohne weiteren Widerstand nur noch zur Notiz genommen...
Irgendwann in letzter Zeit wollte er sich mal wieder ein Motorrad kaufen und ich dachte schon, er kommt darüber vielleicht wieder ins Leben zurück und frischt evtl. alte Kontakte wieder auf, doch als er Interesse für ein Sportmopped bekundete, war die Alte völlig dagegen... viel zu gefährlich, nachher passiert noch was und so...
Also übernahm die Olle auch noch die Auswahl seines Motorrades - jetzt hat er sich ne alte Honda "Magna" gekauft und ömmelt damit alle Jubeljahre mal durch die Gegend und träumt dabei wahrscheinlich von dem, was hätte sein können wenn er damals auf seine Freunde gehört hätte... aber diese Seifenblase platzt spätestens gegen 18:00 Uhr wieder, denn da gibt´s Abenessen mit Inge und dem Bastard... und wehe er verspätet sich dabei einmal.
Mein letzter Rat an ihn, nachdem all mein Zureden, sich von der Alten loszureißen scheiterten und er offensichtlich nur noch darauf wartet, daß irgend jemand den Sargdeckel über ihm zuschlägt waren, seinem Drohnendasein selbst mit einem finalen Rettungsschuß ein Ende zu setzen... der Typ ist ohnehin schon untot - er weiß es anscheinend nur noch nicht.
Warum ich euch das erzähle - ? Wehret den Anfängen... und - es ist besser auszubrennen, als zu verblassen ( hab ich in irgend nem Film mal gehört, lol... trifft´s aber genau !) !
Sorry nochmal wegen des überaus langen Textes, aber sehr viel kürzer war´s mir nicht möglich...
