Das Thema Holzofenheizung interessiert mich auch. Gibt es da kein automatisiertes System für Warmwasser? Also nicht mit Pallets sondern mit Holzscheiten? Das dürfte doch technisch nicht mehr schwierig sein. Holz hat ja einen durchschnittlichen Wärmewert und lässt sich abwiegen. D.h. der Computer könnte errechnen wie viel Energie in jedem Holzstück steckt was im Lager ist. Dann brächte man noch ein automatisiertes Transportsystem in die Brennkammer und gut is'. Wirklich vom Strom abhängig wird man auch nicht weil man immernoch manuell nachlegen kann.
Alles nur 'ne Spinnerei, aber das Öl wird immer teurer...
edit: Zumindest was in der Richtung gibt es:
http://www.froeling.com/at/produkte/sch ... -dual.html
Dieser Kessel macht automatisch mit Pallets weiter wenn das Holz aus geht. Trotzdem müsste man hier ständig händisch Holz nachlegen, das wäre mir auf Dauer zu aufwändig.
Wir müssen den Treibhauseffekt forcieren !!!
Moderator: Moderatoren
waesche hat geschrieben:is praktisch ne art kaminofen mit wassertasche. hast du nen pufferspeicher?? weil der macht dann richtig sinn bei sowas.
Hi,
jopp. Ist ein 750l Pufferspeicher für Heizung und Warmwasser im Keller bei der Heizung. Wird dann die Wärme über eine Pumpe in diesen geleitet. Da ich aber keine "normale" komplette Ölheizung mehr habe, wird nach dem Ölbrenner auch direkt in den Pufferspeicher gefördert. Am Brenner ist vor dem Abgasrohr nochmals eine Wassertasche, die dafür sorgt das die Abgasthemperatur ca. 80 Grad auf 20-40 Grad gesengt wird. Somit geht die Wärme nicht mehr zum Schornstein raus, sondern in den Pufferspeicher. Und eine Solarheizung rundet das ganze dann besonders für den Sommer ab. Wäre für den Bereich alles abgedeckt. Gäbe jetzt nur die Alternative einer Erdwärmeheizung, Einem Aussengerät, das allerdings wie eine Erdwärmeheizung ( Klimaanlage ) funktioniert. Bei der Erdwärmeheizung sind die Erdbohrungen recht teuer, wobei der Wirkungsgrad besonders im Winter höher ist. Oder es gibt noch die Möglichkeit ein Dieselmotor zur Stromerzeugung auf zu stellen, wobei die Abwärme auch zum heizen genutzt werden kann. Fand meine Art des heizens aus dem Grund ideal, da es nun mehrere Möglichkeiten zu nutzen gilt. Ausserdem ist die Möglichkeit gegeben auch mal im Winter ein paar Tage weg zu fahren ohne das was einfriert. Eine Gasheizung wollte ich auch nicht zum zuheizen, da ich so selbst entscheiden kann wann ich das Heizöl kaufe. Um ein günstigeren Einkaufspreis zu wählen. Diese Möglichkeit ist bei einem Gasversorger auch nicht möglich. Es hat sich auch gezeigt das Erdgas an dem Ölpreis angeglichen wird, nur ist es oft teuer zu heizen, als mit einem Heizöl wenn es gerade günstig ist. Kann mann dan wählen wie an der Tanke. Kannst dein Spritt für 1,58eur. kaufen oder für 1,43eur. Das sind auch 15cent Unterschied pro Liter. Hast halt immer noch die Öltanks im Keller. Sind aber jetzt nur noch 1.500l statt 3.000l.
Gruß Jockel
Wer später bremst hat mehr vom Gas!!!
Hi Don,Don hat geschrieben:Das Thema Holzofenheizung interessiert mich auch. Gibt es da kein automatisiertes System für Warmwasser? Also nicht mit Pallets sondern mit Holzscheiten? Das dürfte doch technisch nicht mehr schwierig sein. Holz hat ja einen durchschnittlichen Wärmewert und lässt sich abwiegen. D.h. der Computer könnte errechnen wie viel Energie in jedem Holzstück steckt was im Lager ist. Dann brächte man noch ein automatisiertes Transportsystem in die Brennkammer und gut is'. Wirklich vom Strom abhängig wird man auch nicht weil man immernoch manuell nachlegen kann.
Dieser Kessel macht automatisch mit Pallets weiter wenn das Holz aus geht. Trotzdem müsste man hier ständig händisch Holz nachlegen, das wäre mir auf Dauer zu aufwändig.
das geht leider nicht mehr. Das sind sogennante bivalente Öfen. Sind in Deutschland nicht mehr zu gelassen. Also mit Holz oder mit Pallets heizen. Bei reinen Holz ist die Versorgung beim Verlassen des Hauses für ein paar Tage nicht mehr gewährleistet. Diese bivalenten Öfen waren vor ein paar Jahren noch erlaubt und haben heute Bestandsschutz. Da konnte mann in einem Ofen je nach Bedarf 2 verschidene Stoffe drinn verbrennen. Aber wie überrall muß so eine Heizung an eine Stromversorgung angeschlossen werden. Da spätestens wenn ein Puferspeicher angeschlossen ist, muß eine Pumpe laufen. Ausserdem ist heizen die z.B. auch die "älteren" bivalenten Öfen eine intelligente Steuerung angeschlossen. Da legst Du Holz ein und die Steuerung überprüft die Themperatur im Pufferspeicher und stellt nun fest Themp. zu niedrig. Mit einem " Heissluftföhn" wird das Feuer angemacht. Luftzufuhr wird berechnet, Feuer brennt. Steigt die Themperatur im Pufferspeicher wird die Zuluft zum Offen minimird und da Feuer wird reduziert und geht aus. U.s.w. Nun kann mann statt Holz eine Förderschnecke für Pallets anschliessen und das gleiche geht nun mit automatischer Förderung der Pallets in die Brennkammer. Das geht nun auch wenn mann nicht zu Hause ist. Pallets müßen es trocken haben und den Platz sollte mann dafür auch haben. Der ist bei gleichen Brennwert gegenüber Heizöl deutlich größer.
Ein Freund von mir hat so ein bivalenten Ofen zu Hause, sowie eine Wärmepumpe ( Klimagerät vor der Tür ). Funbzt auch ganz gut. Habe je nach angebotenen Preis für Holz/ Heizöl/ Möglichkeit die Wärme vom Dach (Solar ) zu nutzen.
Gruß Jockel
Wer später bremst hat mehr vom Gas!!!