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Kupplungsrutschen ???? oder was anderes???
Verfasst: 23.04.08 - 17:41
von B!sm4rck
wenn der Motor richtig warm gefahren ist und ich voll beschleunige (mit Gasschieber) hab ich das Problen, das der Motor hochdreht, aber es nicht spürbar nach vorne geht....
im unteren Drehzahlbereich ganz normal und sobalt eLeistung bringt hört/fühlt es sich an als würde sie ins leere drehen.... sie dreht zwar hoch aber es geht nich vorwärts.... bei ner gewissen Drehzahl fängt es sich wieder, und dann komm ich wieder in den gleichen hohen drehzahlbereich....(wo ich dann auch schalte)
was kann das sein??? ist das dieses viel beschriebene Kupplungsrutschen???
der Drehzahlbegrenzer ist es nicht oder???
habt ihr irgend ne idee???
Verfasst: 23.04.08 - 18:20
von Molle
Ist wohl das Kupplungsrutschen! Hast wohl doch das PKW-Öl von deinem Vater reingekippt? Das wäre der Effekt!
Verfasst: 23.04.08 - 19:13
von B!sm4rck
nee hab ich nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
hab 4takt motorradöl 10W50 reingeschüttet....
aber vollsyntetisch..... war das einzigste war noch da war... für den nechsten wechsel werd ich mir anderes holen...
also meinst du es liegt am öl...??!!
sag mir bitte mal was du für ein öl fährst
Verfasst: 23.04.08 - 19:19
von Molle
Ich bin noch in der Einfahrzeit und habe Original Werksbefüllung. Ich verlass mich auf meinen Händler und hole das Zeug bei ihm. Die Viskosität 10W50 ist schon ok, ist auch reines Motorradöl mit Eignung für Naßkupplungen?
Verfasst: 23.04.08 - 19:24
von matze82
4takt Motorradöl ist aber nicht gleich 4takt Motorradöl.
Vor allem diese Vollsynthetischen mit x Zusätzen - sind zwar gut für den Kolben und sie minimieren die Reibung auf ein Minimum, aber leider auch die Reibung der Kupplung. Also gilt es einen Promiss zu finden.
Lieber 10W40 anstatt 10W50
und lieber Markenöl verwenden, Motul od. Putoline
Castrol funktioniert z.B nicht
Wenn einmal falsches Öl an die Kupplungsbeläge gekommen ist, kannst sie wegschmeißen, werden nicht mehr wie vorher. Und die neuen Beläge vor dem Einbau bitte über Nacht im Neuen Öl einlegen, weil sonst sind die auch gleich am Arsch.
Verfasst: 23.04.08 - 19:34
von Molle
matze82 hat geschrieben:Lieber 10W40 anstatt 10W50
Das ist nur die Bezeichnung für den Temperatur-Einsatzbereich, kein Qualitätskriterium! Die Tauglichkeit für Naßkupplungen ist somit m.E. allein von den verwendeten Additiven abhängig.
Verfasst: 23.04.08 - 19:34
von B!sm4rck
vorher war motul 5100
10W50 drinne
is das ok???
oder wirklich lieber auf 10W40???
Verfasst: 23.04.08 - 19:46
von matze82
@molle
hat doch auch was mit der Viskosität zu tun.
das 50er wird doch dünnflüssiger als das 40er
Verfasst: 23.04.08 - 20:26
von Molle
Das verhält sich anders: 0=dünnflüssig ... 70=dickflüssig,
zur 1.Zahl:
10W40 und
10W50 sind kalt gleichdünn.
zur 2.Zahl: Bei 100 Grad ist 10W
40 dünner als 10W
50, welches ja höher belastbar ist.
Folgendes habe ich mal zur Erklärung kopiert:
0W
Die Fließeigenschaften des Öls im Winter (W).
Je niedriger die erste Zahl (0), desto besser ist die Fließfähigkeit des Motorenöls bei Kälte. Je schneller das Öl den Motor durchölt, desto niedriger ist der Verschleiß. Die Bezugstemperaturen liegen - abhängig von der SAE-Klasse - bei -5°C bis -30°C.
30
Die zweite Zahl z.B. 30 oder 40 beschreibt die Fließeigenschaften des Öls im oberen Temperaturbereich. Der Ölfilm bleibt auch bei hohen Temperaturen im Motor stabil und reißt nicht ab. Umso höher dieser Wert ist, um so höher ist der Schmierfilm belastbar! Die Bezugstemperatur ist hier 100°C, obwohl im Motor wesentlich höhere Öltemperaturen auftreten können.
Mineralöle altern oberhalb 150°C stark, was einen öfteren Ölwechsel zur folge hat.
Synthetische Öle halten Temperaturen bis zu 300°C aus.
Ergo sollte ein Sportmotor, der artgerecht betrieben wird, eher mit 10W50 oder wie bei mir in der Anleitung empfohlen wird mit 10W60 befüllt werden, da höhere Temperaturen auftreten, um gute Schmierung zu gewährleisten.
Ich würde mich an die Vorgaben des Herstellers halten bzw. auf die Erfahrungen der Forenmitglieder, oder auch der Empfehlungen der Ölhersteller selber. Für den 576ccm Sportmotor der Husky empfiehlt Motul 300V 4T FL 5W-40,
hier zu sehen, ist allerdings ein Racingöl...
Verfasst: 23.04.08 - 21:02
von AzadGU
Versuchs doch ertmal damit, dass Kuplungsspiel einzustellen. Der Kupplungshebel muss ca. 1 - 2 mm Spiel haben.
Verfasst: 23.04.08 - 22:16
von Eberhard
vorher war motul 5100 10W50 drinne
Das Zeug fahre ich seit Jahren in meinen Bikes - no problems.
Mit rutschender Kupplung solltest du nicht lange fahren, sonst kannst du sie gleich erneuern

. Falls das Spiel stimmt, wechsel das Öl und mach wieder Motul rein.
Gruß,
Eberhard
Verfasst: 24.04.08 - 05:06
von Huskytuller
Der Kupplungshebel muss ca. 1 - 2 mm Spiel haben.
Sicher, daß der Adressat Deines Tips
wirklich weiß, was damit gemeint is ?
Übrigens erhöht eine schleifende Kupplung nicht unerheblich die Motortemperatur, was selbiger gar nich' gern' mag ...
Noch was :
Wie alt is'n die 'Mühle' eigentlich ?
Gruß Huskytuller
P.S.:
der Drehzahlbegrenzer ist es nicht oder???
Wo ist der Zusammenhang ?

Verfasst: 24.04.08 - 09:12
von CM
Ist wohl ne 2000er TE 610....
Verfasst: 24.04.08 - 13:09
von B!sm4rck
zur Kupplung muss ich sagen das sie einen sehr langen weg hat wie ich finde...
also wo sie vollständig trennt und wo sie beim loslassen wieder greift...
nen Kumpel fährt ne Tc610 und da sind die punkte viel enger zusammen... die Kupplung ist viel Knackiger...
Könnt ihr mir jetzt noch irgend ein öl empfehlen?? oder soll ich mich ma nach dem Motul umsehen....
hatte bei dem Motul das Kupplungsrutschen teilweise auch aber nicht so extrem....
Verfasst: 24.04.08 - 15:41
von dynamike
dann ist deine Kupplung (Reibscheiben, Stahlscheiben und/oder Korb) hinüber
