Fülldrahtschweißen! Wer hat Erfahrung/kennt sich aus?
Verfasst: 01.09.09 - 08:09
Hallo Forum!
Ihr seit meine letzte Hoffnung.. habe schon so viele Leute zu diesem Thema befragt.. aber niemand konnte mir bis jetzt effektive Auskunft geben.
Ich fang mal von vorne an:
Vor einigen Jahren habe ich einen Baumark-Schweiß-Trafo geschenkt bekommen.(Kellerfund) Nach dem die ersten Versuche im Elektrodenschweißen total für den A*sch waren, habe ich mir entsprechende Literatur besorgt und das Wissen im Selbststudium angeeignet.
Nach einigen Stunden üben konnten sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen.
Da das Baumark Gerät ziemlicher Schrott war, habe ich mir dann einen Elektroden Inverter gekauft. (Quasi ein voll regelbarer elektronischer Trafo der Gleichspannung ausgibt und so tolle Funktionen hat wie „Hot start“, Anti Stick“ usw.)
Ich bin mit diesem Gerät wirklich sehr zufrieden und meine Nähte brauchen sich nicht zu verstecken…
Aber grundsätzlich hat das Elektrodenschweißen einfach seine Nachteile
- sobald die Materialien dünn werden, wird es schwierig nicht Löcher rein zu brennen
- sollen Materialien mit unterschiedlichen Materialstärken verschweißt werden, gibt’s auch Probleme.
- und wenn dann auch noch nicht ganz leicht zugängliche Formen dazu kommen, dann sind Schlacke Einschlüsse vorprogrammiert.
Habe mich dann erkundigt, was es noch so an Schweiß Verfahren gibt.
Persönlich finde ich das WIG schweißen am elegantesten.
Mit diesem Verfahren kann man nahezu alles schweißen (AC/DC vorausgesetzt). Auch das lästige „spratzeln“ entfällt komplett. Allerdings kann man nicht heften.. und der Hauptnachteil dürfte einfach der Preis sein… auch fürs Argon.
MIG/MAG ist dann die nächste Wahl.. die Anschaffung ist deutlich billiger.. allerdings muss auch hier erst mal ne Gas Pulle besorgt und entsprechend befüllt werden.
Durch Zufall bin ich dann auf ein Fülldrahtschweißgerät gestoßen. Für all die, die jetzt erst mal nicht Wissen wie das Funktioniert, hier eine kurze Erklärung.
Ein Fülldrahtschweißgerät sieht aus und funktioniert im Prinzip wie ein herkömmliches MIG/MAG Gerät… allerdings (und jetzt kommt’s) ohne Schutzgas!
Der Draht (d=0,9mm) ist nicht massiv, sondern hohl. In diesem Hohlraum befindet sich ein Pulver was im Lichtbogen verdampft. Dadurch entstehen Gase, die die Funktion des Schutzgases übernehmen.
Der Draht ist zwar deutlich teuerer als massiver.. aber da ich nur gelegentlich schweiße, wäre mir das egal… Wenn ich mir das kaufen der Flasche und das teuere befüllen im Baumark spare, spare ich immer noch immens.
So und jetzt meine eigentliche Frage an euch:
Hat schon mal wer mit so einem Fülldrahtscheißgerät geschweißt?
Oder hat mal Nähte gesehen, die so entstanden sind?
Vor- bzw. Nachteile zum MIG/MAG schweißen?
Da dieses Verfahren wohl nicht sehr verbreitet ist, habe ich im www auch nichts wirklich hilfreiches gefunden. In den entsprechenden Foren finden man immer nur die Pauschal Aussagen wie: „kauf dir ein MIG, dann weißt du was du hast“.. aber das sagen sie ja auch nur, weil sie es nicht besser wissen…begründen kann die Aussage keiner.
Ihr seit meine letzte Hoffnung.. habe schon so viele Leute zu diesem Thema befragt.. aber niemand konnte mir bis jetzt effektive Auskunft geben.
Ich fang mal von vorne an:
Vor einigen Jahren habe ich einen Baumark-Schweiß-Trafo geschenkt bekommen.(Kellerfund) Nach dem die ersten Versuche im Elektrodenschweißen total für den A*sch waren, habe ich mir entsprechende Literatur besorgt und das Wissen im Selbststudium angeeignet.
Nach einigen Stunden üben konnten sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen.
Da das Baumark Gerät ziemlicher Schrott war, habe ich mir dann einen Elektroden Inverter gekauft. (Quasi ein voll regelbarer elektronischer Trafo der Gleichspannung ausgibt und so tolle Funktionen hat wie „Hot start“, Anti Stick“ usw.)
Ich bin mit diesem Gerät wirklich sehr zufrieden und meine Nähte brauchen sich nicht zu verstecken…
Aber grundsätzlich hat das Elektrodenschweißen einfach seine Nachteile
- sobald die Materialien dünn werden, wird es schwierig nicht Löcher rein zu brennen
- sollen Materialien mit unterschiedlichen Materialstärken verschweißt werden, gibt’s auch Probleme.
- und wenn dann auch noch nicht ganz leicht zugängliche Formen dazu kommen, dann sind Schlacke Einschlüsse vorprogrammiert.
Habe mich dann erkundigt, was es noch so an Schweiß Verfahren gibt.
Persönlich finde ich das WIG schweißen am elegantesten.
Mit diesem Verfahren kann man nahezu alles schweißen (AC/DC vorausgesetzt). Auch das lästige „spratzeln“ entfällt komplett. Allerdings kann man nicht heften.. und der Hauptnachteil dürfte einfach der Preis sein… auch fürs Argon.
MIG/MAG ist dann die nächste Wahl.. die Anschaffung ist deutlich billiger.. allerdings muss auch hier erst mal ne Gas Pulle besorgt und entsprechend befüllt werden.
Durch Zufall bin ich dann auf ein Fülldrahtschweißgerät gestoßen. Für all die, die jetzt erst mal nicht Wissen wie das Funktioniert, hier eine kurze Erklärung.
Ein Fülldrahtschweißgerät sieht aus und funktioniert im Prinzip wie ein herkömmliches MIG/MAG Gerät… allerdings (und jetzt kommt’s) ohne Schutzgas!
Der Draht (d=0,9mm) ist nicht massiv, sondern hohl. In diesem Hohlraum befindet sich ein Pulver was im Lichtbogen verdampft. Dadurch entstehen Gase, die die Funktion des Schutzgases übernehmen.
Der Draht ist zwar deutlich teuerer als massiver.. aber da ich nur gelegentlich schweiße, wäre mir das egal… Wenn ich mir das kaufen der Flasche und das teuere befüllen im Baumark spare, spare ich immer noch immens.
So und jetzt meine eigentliche Frage an euch:
Hat schon mal wer mit so einem Fülldrahtscheißgerät geschweißt?
Oder hat mal Nähte gesehen, die so entstanden sind?
Vor- bzw. Nachteile zum MIG/MAG schweißen?
Da dieses Verfahren wohl nicht sehr verbreitet ist, habe ich im www auch nichts wirklich hilfreiches gefunden. In den entsprechenden Foren finden man immer nur die Pauschal Aussagen wie: „kauf dir ein MIG, dann weißt du was du hast“.. aber das sagen sie ja auch nur, weil sie es nicht besser wissen…begründen kann die Aussage keiner.
