Ölverbrauch und Verlust : 1,5 L auf 100 KM !!!
Verfasst: 15.08.04 - 20:06
Hi ,
hatte eigentlich gehofft , soweit es geht ohne technische anfragen hier im Forum zurecht zukommen , aber nu brauch ich doch nen bissl hilfe , also , habe mir vor ca. 2 wochen eine 610 TE Bj. 93 gekauft , der Vorbesitzer sagte mir , ihm sei die Steuerkette gerissen und er musste Zylinderkopf , Ventile , Kolben ern. und dem Zylinder verpasste er ein übermaß , bis dahin alles wunderbar . Letztes Wochenende machte ich mit ein paar kollegen nen ausflug ins bergische , ca. 120 km , wo sie mir während der fahrt einfach mal ausging und danach ein wenig rumbockte , problem während der fahrt war auch das sich das ganze motorrad ab ca 120 kmh total auschaukelte und alles wackelte und ich kaum noch den Lenker halten konnte , meine kollegen sagten mir das alles hinten wackeln würde wenn ich über 100 fahre , aber was genau konnte mir keiner sagen , ob nun schwinge , oder nur Hinterrad ? Könnten es evtl. defekte Lager sein , oder falsche Dämpfereinstellung ? Meine Freunde beschwerten sich noch über ein starkes qualmen beim beschleunigen . Wieder zu hause angekommen sah ich dann erst einmal ein wenig ölverlust , einmal aus der mototentlüftung , was dann am rahmen unten rauslief , an den einstelldeckeln der ventile und am öleinfüllstopfen . bei genauerem betrachten aufs kleine fenster bemerkte ich das kein öl mehr im motor war . Schnauze voll , ich hab das ding nu zerlegt und es war tatsächlich kein öl mehr drin ( bin aber mit passendem ölstand losgefahren , hatte vorher nen ölwechsel gemacht ) . Beim entfernen des Zylinderkopfes sah ich schon das der kolben und der kopf ganz verölt waren , die kerze war auch total schwarz verrußt ( frage mich wie die noch so gut anspringen konnte? ) . Der koben sieht viel zu klein aus für den Zylinder , und was mich auch wunderte , das ich den kolben in alle richtungen bewegen konnte , sogar gegen den kolbenbolzen , ich kenne es halt nur vom auto , das man solch einen kolben halt nur schwer und minimal bewegen kann und das man nichtschon die kolbenringe sieht wenn man von oben draufschaut , ich denke mal das der motor sich so das öl gesaugt und verbrannt hat , und das ein teil der kompression ins kurbelgehäuse entwichen ist und somit das öl an den beschriebenen stellen rausdrückte ?! Ich kann es mir nur erklären das der vorbesitzer ein Übermaß machen ließ und dann evtl. wieder einen originalen kolben verbaute. Habt ihr noch ideen wie sowas passieren konnte ? Wieviel kann man den einen solchen kolben im Zylinder bewegen ? Was mich auch wundert , das der Motor keine geräusche gemacht hat . Sollte ich den Zylinder einschicken und mir nen neuen passenden kolben geben lassen , wenn ja wo kann man dies preiswert machen lassen ? oder hat jemand noch nen Zylinder mit kolben rumfliegen ? Werde gleich auch mal den Zylinder runternehmen um zu schauen warum der kolben sich auch gegen den kolbenbolzen kippen lässt und ob der Zylinder einen schaden davon getragen hat , werde dann nochmal schreiben . Für antworten und anregungen schon im vorraus vielen Dank .
MfG IceTE
hatte eigentlich gehofft , soweit es geht ohne technische anfragen hier im Forum zurecht zukommen , aber nu brauch ich doch nen bissl hilfe , also , habe mir vor ca. 2 wochen eine 610 TE Bj. 93 gekauft , der Vorbesitzer sagte mir , ihm sei die Steuerkette gerissen und er musste Zylinderkopf , Ventile , Kolben ern. und dem Zylinder verpasste er ein übermaß , bis dahin alles wunderbar . Letztes Wochenende machte ich mit ein paar kollegen nen ausflug ins bergische , ca. 120 km , wo sie mir während der fahrt einfach mal ausging und danach ein wenig rumbockte , problem während der fahrt war auch das sich das ganze motorrad ab ca 120 kmh total auschaukelte und alles wackelte und ich kaum noch den Lenker halten konnte , meine kollegen sagten mir das alles hinten wackeln würde wenn ich über 100 fahre , aber was genau konnte mir keiner sagen , ob nun schwinge , oder nur Hinterrad ? Könnten es evtl. defekte Lager sein , oder falsche Dämpfereinstellung ? Meine Freunde beschwerten sich noch über ein starkes qualmen beim beschleunigen . Wieder zu hause angekommen sah ich dann erst einmal ein wenig ölverlust , einmal aus der mototentlüftung , was dann am rahmen unten rauslief , an den einstelldeckeln der ventile und am öleinfüllstopfen . bei genauerem betrachten aufs kleine fenster bemerkte ich das kein öl mehr im motor war . Schnauze voll , ich hab das ding nu zerlegt und es war tatsächlich kein öl mehr drin ( bin aber mit passendem ölstand losgefahren , hatte vorher nen ölwechsel gemacht ) . Beim entfernen des Zylinderkopfes sah ich schon das der kolben und der kopf ganz verölt waren , die kerze war auch total schwarz verrußt ( frage mich wie die noch so gut anspringen konnte? ) . Der koben sieht viel zu klein aus für den Zylinder , und was mich auch wunderte , das ich den kolben in alle richtungen bewegen konnte , sogar gegen den kolbenbolzen , ich kenne es halt nur vom auto , das man solch einen kolben halt nur schwer und minimal bewegen kann und das man nichtschon die kolbenringe sieht wenn man von oben draufschaut , ich denke mal das der motor sich so das öl gesaugt und verbrannt hat , und das ein teil der kompression ins kurbelgehäuse entwichen ist und somit das öl an den beschriebenen stellen rausdrückte ?! Ich kann es mir nur erklären das der vorbesitzer ein Übermaß machen ließ und dann evtl. wieder einen originalen kolben verbaute. Habt ihr noch ideen wie sowas passieren konnte ? Wieviel kann man den einen solchen kolben im Zylinder bewegen ? Was mich auch wundert , das der Motor keine geräusche gemacht hat . Sollte ich den Zylinder einschicken und mir nen neuen passenden kolben geben lassen , wenn ja wo kann man dies preiswert machen lassen ? oder hat jemand noch nen Zylinder mit kolben rumfliegen ? Werde gleich auch mal den Zylinder runternehmen um zu schauen warum der kolben sich auch gegen den kolbenbolzen kippen lässt und ob der Zylinder einen schaden davon getragen hat , werde dann nochmal schreiben . Für antworten und anregungen schon im vorraus vielen Dank .
MfG IceTE