Ist Megamoto die Zukunft?
Verfasst: 16.11.05 - 13:01
Hallo zusammen,
da momentan Sauwetter ist und ich mit triefender Nase daheim hock, würd ich gern mal ne kleine Diskussion über den "neuen Trend" in der Motorradszene anzetteln.
Ich bin schon fast etwas überrascht, das auf einmal dieses alte Konzept des "Funbikes" so einen Aufwind bekommt. Nach Highland, KTM und mit Abstrichen BMW kommt nun auch Ducati mit seiner Hypermotard ums Eck.
Irgendwie lustig, denn das Konzept ist ja wirklich nichts neues, es gibt schon ewig die TDM von Yamaha, die Gran Canyon und Navigator von Cagiva, die Multistrada von Ducati. Und mal ehrlich, bisher haben die nicht wirklich jemand hinterm Ofen vorgelockt. (Von Fans mal abgesehen)
Doch nun scheint man einen neuen Trend ausgemacht zu haben, reine Fahrmaschinen (wenig Gewicht, ordentlich Qualm) mit Alltagstauglichkeit (Handling, aufrechte Sitzposition, lange Federwege) zu paaren und das als ultimatives Gerät zu verkaufen.
Anscheinend ist die immernoch anhaltende Supermotowelle noch nicht profitabel genug. Oder die Hersteller, welche bisher keine "echten" Sumos im Programm hatten, versuchen nun sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden.
Ich behaupte mal ketzerisch, daß die neuen Modelle und die da noch kommen mögen, den Herstellern echter Sumos, den ein oder anderen Kunden streitig machen werden. Denn mal ehrlich, die meisten Leute welche eine Sumo für die Strasse kaufen wollen, gehen zähneknirschend einen Kompromiss ein, weil bisher der Markt keine Alternativen zu bieten hatte. 50-60PS, 120 km Reichweite und eine brettharte Bank sind normal keine umsatzsteigernden Tugenden!
Da kommen die neuen "Dickschiffe" gerade recht! Stammtischgerechte 100PS (wobei man selbst dafür heute schon belächelt wird) und ein Rest von Tourentauglichkeit und nicht vergessen, standfeste Großserienmotoren!
Ich glaube das aus Sicht der Hersteller die Rechnung aufgeht, denn im Zeitalter lanweiliger Allrounder und auf der Strasse unfahrbarer Supersportler kommt so ein neues "Zwitterwesen" genau richtig!
Bin mal gespannt ob der MV-Konzern ebenfalls reagiert und eine Megamoto vorstellt, vielleicht unter der Marke Cagiva, welche so oder so mal wieder frischen Wind bräuchte. Oder was würdet ihr von einer zweizylindrigen Husky halten??
Ich persönlich bin mal gespannt, wieviele Kunden auf den Zug aufspringen werden und wie die Rennserie anläuft, wenn sie überhaupt anläuft.
Da stellt sich noch die Frage: Was findet der gemeine Rennsportfan interessanter: Super oder Mega?? Mal abgesehen von den eingefleischten Fans, für welche es eh keine Alternative gibt, was glaubt ihr?? Schadet so eine neue, kundenwerbende Rennserie dem etablierten Supermoto oder fördert es sogar die Gesamtbewegung??
Lasst mal eure Meinungen hören...
Gruß DeanSMR
da momentan Sauwetter ist und ich mit triefender Nase daheim hock, würd ich gern mal ne kleine Diskussion über den "neuen Trend" in der Motorradszene anzetteln.
Ich bin schon fast etwas überrascht, das auf einmal dieses alte Konzept des "Funbikes" so einen Aufwind bekommt. Nach Highland, KTM und mit Abstrichen BMW kommt nun auch Ducati mit seiner Hypermotard ums Eck.
Irgendwie lustig, denn das Konzept ist ja wirklich nichts neues, es gibt schon ewig die TDM von Yamaha, die Gran Canyon und Navigator von Cagiva, die Multistrada von Ducati. Und mal ehrlich, bisher haben die nicht wirklich jemand hinterm Ofen vorgelockt. (Von Fans mal abgesehen)
Doch nun scheint man einen neuen Trend ausgemacht zu haben, reine Fahrmaschinen (wenig Gewicht, ordentlich Qualm) mit Alltagstauglichkeit (Handling, aufrechte Sitzposition, lange Federwege) zu paaren und das als ultimatives Gerät zu verkaufen.
Anscheinend ist die immernoch anhaltende Supermotowelle noch nicht profitabel genug. Oder die Hersteller, welche bisher keine "echten" Sumos im Programm hatten, versuchen nun sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden.
Ich behaupte mal ketzerisch, daß die neuen Modelle und die da noch kommen mögen, den Herstellern echter Sumos, den ein oder anderen Kunden streitig machen werden. Denn mal ehrlich, die meisten Leute welche eine Sumo für die Strasse kaufen wollen, gehen zähneknirschend einen Kompromiss ein, weil bisher der Markt keine Alternativen zu bieten hatte. 50-60PS, 120 km Reichweite und eine brettharte Bank sind normal keine umsatzsteigernden Tugenden!
Da kommen die neuen "Dickschiffe" gerade recht! Stammtischgerechte 100PS (wobei man selbst dafür heute schon belächelt wird) und ein Rest von Tourentauglichkeit und nicht vergessen, standfeste Großserienmotoren!
Ich glaube das aus Sicht der Hersteller die Rechnung aufgeht, denn im Zeitalter lanweiliger Allrounder und auf der Strasse unfahrbarer Supersportler kommt so ein neues "Zwitterwesen" genau richtig!
Bin mal gespannt ob der MV-Konzern ebenfalls reagiert und eine Megamoto vorstellt, vielleicht unter der Marke Cagiva, welche so oder so mal wieder frischen Wind bräuchte. Oder was würdet ihr von einer zweizylindrigen Husky halten??
Ich persönlich bin mal gespannt, wieviele Kunden auf den Zug aufspringen werden und wie die Rennserie anläuft, wenn sie überhaupt anläuft.
Da stellt sich noch die Frage: Was findet der gemeine Rennsportfan interessanter: Super oder Mega?? Mal abgesehen von den eingefleischten Fans, für welche es eh keine Alternative gibt, was glaubt ihr?? Schadet so eine neue, kundenwerbende Rennserie dem etablierten Supermoto oder fördert es sogar die Gesamtbewegung??
Lasst mal eure Meinungen hören...
Gruß DeanSMR