Also so:
ansich fahre ich seit ein paar Jahren nur noch die eVariante des Ölers. Hat u.a. den Vorteil einer Außenluft-Temperatur-Anzeige.
Montage und Bedienung gestalten sich in Teilen deutlich einfacher. Allerdings muss hier die Bedieneinheit i.wie unter dem Tank nach vorn verlegt werden.
Egal.
Das SmörreBöke war zwar deutlich günstiger als gedacht, sollte dennoch kein noch größeres Loch in den Etat reißen.
Meine Wahl fiel bei KleinAnzeigen für 70,- auf ein V-System mit großem Tank, das unverbaut seit Jahren in i.einem Keller vor sich hin staubte.
Schön daran, es gehörte auch noch ne große Pulle Öl dazu. Die hätte ich wg. des „Hauptbikes“ sowieso kaufen gemusst.
Allerdings ist der Öler jetzt der größte, den gibt. Hatte und habe sonst immer die „Louis-Editionen“ gekauft. Die sind einersets deutlich günstiger als originol, andereseits (und vor allem) auch kleiner.
Dess wär in diesem Fall klar besser einzubauen gewesen, aber egal, „Form follows function“(3F)
Das SmörreBöke dient mir künftig als Roller- und Einkaufs-Esel, sowie als Winterbike und natürlich zur Überbrückung der Wartezeit auf Reifen etc. beim Hauptbike.
Daher lege ich größten Wert auf Pflegearmut und bestmögliche Bedienbarkeit, eben „3F“
Entspr. ist ein riesiges, verstellbares Windschild, ein monströses Tankrucksack-QuickLock, ein Fender-Extender am vorderen Schutzblech, sowie völlig verschrammte Handguards verbaut. Gepäckträger für n Topcase kommt die Tage und ein großer Fender am Hinterrad folgt.
Vor diesem Hintergrund ist die Montage des Ölers zweckmäßig und nicht verdeckt geschehen. Einzig bei der Montage wurde einmalig das rote Öl eingefüllt, normalerweise ist das dunkelblau und fällt nicht ganz so krass ins Aug. Aber wen störts, es funktioniert -und das perfekt -„3F“.
Wirklich wichtig zu wissen ist erstens:
Dass die Ölerdüse zwingend seitlich, so weit außen am Rand der Zähne als möglich montiert wird (siehe Bilder). Und die schräg angeschnittene Öffnung zeigt
direkt aufs Kettenblatt.
Das Öl wird per Adhäsion innerhalb kürzester Zeit perfekt in die Kette eingesogen. Und der Öler kann auf kleiner oder kleinster Dosierung vor sich hin dröppeln.
zweitens:
lt. Scottoil/Rockoil führt der Vakuum-Schlauch zum Ventil des EVAP Kanister, der Anschluss-Anfang entspringt rechts neben der Einspritzdüse. Dort liegt bei Motorlauf permanent Unterdruck an.
Zum Glück führt der Schlauch dann nach „hinten“ und lässt sich zwischen Federbein und Motor-Gedöns elegant anzapfen. Ergo er wird zerschnitten, das mitgelieferte T-Stück von Scottoil dazwischen gesteckt und zum Öler geleitet.
Der Unterdruck öffnet dort das Ventil und es ölt dann gemäß der Dreheinstellung am Ölerdeckel.
Bei der Montage des Ölschlauchs zum Kettenblatt be8ten
Ja, klar, der Schlauch lässt sich auch verdeckt verlegen

. Übrigens, Klebepads und Alko-Tupfer liegen bei.
Wichtig ist hier nur, dass der Schlauch beim Einfedern nicht unter Zug gerät. das ist naturgemäß am Schwingendrehpunkt am geringsten. Und er darf selbstverfreilich keinesfalls i.wo scheuern.
Bei der Montage des Öler-Behälters ist zu beachten,
dass die Ölabgangsschlauchöffnung -zumindest ein wenig- den untersten Punkt bildet, da Schwerkraft essentieler Teil des Systems ist. (Der lecktrische hat eine Pumpe, ist entspr. flexibler.)
Am vorderen Teil des Behälters befindet sich ein Entlüftungsschlauch, der wird i.wo oberhalb montiert.
Montage per Kabelbinder.
Die Öler-Halterung ist mittels Gummi etwas vom Rahmen entkoppelt, da kann es bei dem rappeligen Motor nicht schaden noch etwas mehr drunter zu packen. Muss ich auch noch machen. Bewährt haben sich entspr. geschnittene Dicht-Gummis von Einmachgläsern. Die sind sehr Hitze und UV stabil. Um die Halterung korrekt zu entkoppeln, also auch zwischen Kabelbinder und Rahmen.
Dann wird das System befüllt. Am besten mit blauem Öl

Deckel, der gleichzeitig der Dosierversteller des Ölers ist, auf „Prime“ also vollen Durchfluss stellen.
Mittels einer Spritze dann solange Druck in die ÖlerEinfüllÖffnung gegeben, bis das Öl durch den Schlauch am Kettenblatt suppelt.
->Dann unbedingt von „Prime“ auf ein wönziges Stück vor „Min“ oder auch ganz auf „Min“ stellen
Nach ca. 50Km sollte an der Kette einen sehr leichter Ölfilm erkennbar sein und an der Felge kein einziger Spritzer.
Spritzer auf der Felge zeigen grundsätzlich eine zu hohe Dosierung an. Je dreckiger die ist, desto besser zu erkennen. Also so einstellen, dass hier nix oder so gut wie nix ankommt, dann stimmts mit der Einstellung.
Und hier jetzt die 3F-Bilder.
Kleiner Trost, blaues Öl schaut weniger gruslig aus.
Aber wie gesagt „3F“ -Mir gefällt halt, dass ich ab jetzt mit der Kette nix mehr zu schaffen hab.