Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Egal welche Husqvarna, HIER wird geschraubt, getunt, repariert und gefachsimpelt !!!

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felro
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Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von felro »

Hi, ich will an meine SM 610 S Sturzpads anbauen, dafür brauche ich wenn ich richtig informiert bin die Pads und ne durchbohrte Achsmutter vorne, oder habe ich etwas vergessen?
Jetzt will ich meine orginale Achsmutter aber nicht durchbohren, passt die von ktm-sommer angebotene Achsmutter für 20 mm Achsen auch auf meine Achse, die ja bekanntlich auch 20 mm stark ist?

Danke für eure Hilfe. Gruß Felix
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altmaerker
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von altmaerker »

kanst Dir ja auch eine drehen lassen, falls Du nix findest..... ;)
dreckige grüße peter der meter


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felro
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von felro »

Also meinste passt?
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E-Treiber
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von E-Treiber »

Felix - davon solltest Du die Finger lassen.

Die Achse, die dort verbaut ist ist von allem her an die Bedürfnisse dieses Motorrads angepasst.

Eine hohlgebohrte Achse mit dem Durchmesser kann vermutlich nicht mehr die Kräfte aushalten, die auf die Achse einwirken.

Auch vom Drehen lassen solch einer Achse würde ich die Finger lassen. Wenn Du hier einen zu weichen Stahl nimmst, kann der unter anderem evtl. auftretende Scherkräfte auf Dauer nicht verkraften. Ein zu harter Stahl ist evtl. auf Dauer zu spröde und reisst.

Die Sicherheit würde ich nicht auf Kosten von ein paar Sturzpads aufs Spiel setzen.

Zum Schluss noch kurz ein rechtlicher Hinweis:

Solltet Du einen solchen Umbau vornehmen musst Du den eintragen lassen, da sonst Deine  ABE erlischt - und was das im Falle eines Unfalles bedeutet hast Du ja schon in einigen Threads nachlesen können.

Martin
Gruß

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felro
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von felro »

Felix - davon solltest Du die Finger lassen.

Die Achse, die dort verbaut ist ist von allem her an die Bedürfnisse dieses Motorrads angepasst.

Eine hohlgebohrte Achse mit dem Durchmesser kann vermutlich nicht mehr die Kräfte aushalten, die auf die Achse einwirken.

Auch vom Drehen lassen solch einer Achse würde ich die Finger lassen. Wenn Du hier einen zu weichen Stahl nimmst, kann der unter anderem evtl. auftretende Scherkräfte auf Dauer nicht verkraften. Ein zu harter Stahl ist evtl. auf Dauer zu spröde und reisst.

Die Sicherheit würde ich nicht auf Kosten von ein paar Sturzpads aufs Spiel setzen.

Zum Schluss noch kurz ein rechtlicher Hinweis:

Solltet Du einen solchen Umbau vornehmen musst Du den eintragen lassen, da sonst Deine  ABE erlischt - und was das im Falle eines Unfalles bedeutet hast Du ja schon in einigen Threads nachlesen können.

Martin

Danke Martin, aber du hast da was falsch verstanden. Die Achse an sich ist hohl, nur die Mutter nicht, bei der habe ich keine Bedenken diese zu ersetzen, ich halte halt nur nix von bohren, des mir zu unpräzise und unkontroliert!

Gruß Felix
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E-Treiber
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von E-Treiber »

Was für ne Mutter ? (Ausserdem ist ne Mutter innen immer hohl - wie soll die sonst funktionieren.)

Hat die SM 610 E ne andere Steckachse wie die TE 610 E ???

Also meine Steckachse hat auf der linken Seite ne Schraube und in der Steckachse ein Gewinde. Da ist nix mit durchgebohrt. Aber auch die würd ich nicht durchbohren  wollen - wegen der Festigkeit u.s.w.

Seltsam seltsam ...

Martin
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smiler
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von smiler »

hi allerseits,

hier mal was grundlegendes.
ich denke wir sprechen von der 45Magnum-Telegabel.
in der gabelfaust wird die steckachse(hohlgebohrt)
von 4 M5 oder M6 -schrauben geklemmt.
die schraube auf der linken seite der gabel ist als sicherheit gegen verrutschen der steckachse.
ich habe mir sturzpads aus aluminium gedreht.
mit einer V4A - M6 -gewindestange durch die
Steckachse und  V4A selbssichernden muttern.
wenn der schaft des linken pads auf der gabelfaust
aufsteht und der rechte pad an der steckachse anliegt, hat man den gleichen effekt.
ich habe die originalschraube, die in die steckachse
geschraubt wird nicht mehr drin. die selbsichernden muttern
lassen sich prima anziehen und fixieren durch die pads´die steckachse.
bisher hat noch kein tüv etwas beanstandet.
das funktioniert einwandfrei seit 10.000km und diversen
kartbahneinsätzen.

hoffe geholfen zu haben,

jochen.

@martin:

was macht die vorderfelge?
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altmaerker
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von altmaerker »

@E-Treiber,
wieso gehst Du den gleich davon aus, das das mit dem drehen lassen nix wird ? Glaubst Du etwa, das ein vernünftiger Mechaniker so blöde ist, das er ne Achse aus "Wald und wiesen-Stahl" baut ?!  ;D ;)
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von Simi »

Mit dem Drehen lassen muss ich E-Treiber recht geben. Das wär mir auch zu heikel. Da gibt es sooo viele Dinge die beachtet werden müssen. Die Achse muss dann auch noch beschichtet werden, damit se nich rostet. Edelstahl kannste vergessen, weil zu spröde, und und und......
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SmoothOperator
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von SmoothOperator »

Edelstahl spröde? ??? Das wär mir ja ganz neu...Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl. Und ein feiner, hochlegierter Edelstahl ist alles andere als spröde - vielmehr ist er sogar zäher als "normaler" Stahl. Ausseredm ist die festigkeit in diesem Fall ja wohl vollkommen irrelevant, da das Ding eh fast keine Last bekommt.
Beachten brauchst beim Drehen eigentlich auch nicht viel - lediglich für einen satten Schiebesitz sollte man sorgen. Mit etwas Fett drauf (am besten mit Molybdändisulfid) rostet da auch nix. Das ab und an mal erneuern.
Alternativ kann man natürlich auch Konusse zur Zentrieriung drandrehen wenn man eh ausm Vollen arbeitet.
Alles in allem kann ich dem smiler nur Recht geben - so funktioniert es jedenfalls.

Gruß
Smoothoper
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smiler
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von smiler »

....ach übrigens.

habe mich evtl. verdrückt ausgekehrt.
die achsen, vorne u. hinten, sind ab werk schon
hohlgebohrt.

sollte die M6 gewindestange da nicht durchgehen,
einfach bissel rumbohren.
da hat sich dann schmaddel angesammelt und ist
festgerostet. so war es jedenfalls bei meiner
sturzpad-aktion.

mit dem selberdrehen, ich würd einen CK45-stahl
verwenden. der IST zäh und fest.

gruß jochen
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von E-Treiber »

also - geb auch noch mal meinen senf dazu:

@SmoothOperator: Die Achse kriegt keine Last ???
Also bei mir ist das Vorderrad mit der Gabel durch die Achse verbunden. Vielleicht ist das bei Deinem Möppie ja anders ;). Bei jeder Bodenwelle kommt genau auf die Achse die volle Last in Form von Scherkräften. Es ist also in keinster Weise egal welchen Stahl man da verwendet.

@Smiler: Vorderrad geht demnächst nach Dietzingen zum prüfen/richten. Neue Reifen sind schon in der Garage. Diesmal ein Satz Metzeler Karoo mit etwas gröberen Stollen als die alten. Wenn alles wieder bereit ist werd ich  mich mal melden. Hab schon richtige Entzugserscheinungen und nerv meine Frau dauernd  ;D.

Martin
Gruß

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SmoothOperator
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Re: Durchbohrte Achsmutter/Sturzpads

Beitrag von SmoothOperator »

@E-Treiber
Ich sagte nicht, dass die Achse keine Last bekommt, sondern die Verbindung der Sturzpads IN der Achse. Und die bekommen ja tatsächlich nur im Sturzfall Last ab. Also ists doch egal was man verwendet ;D

@Smiler
Ck 45 ist halt korrossionsanfällig. Nimm nen Chrom-Molybdän-Stahl, dann solltest das Ruhe haben. Die sind auch festigkeitsmässig besser als andere am Mopped ;D (Vorschlag: X39CrMo17-1)

Gruß
SmoothOperator
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