Startproblem eingegrenzt: Zündzeitpunkt oder LiMa defekt?

Egal welche Husqvarna, HIER wird geschraubt, getunt, repariert und gefachsimpelt !!!

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macbenutzer
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Startproblem eingegrenzt: Zündzeitpunkt oder LiMa defekt?

Beitrag von macbenutzer »

Hi,
vielleicht kann mir jemand einen Hinweis zum Thema Lichtmaschine geben? ("Wo ist der Wurm" und andere Beiträge habe ich gelesen).

Da es bei meiner Husky TC610 `95 zu (verlässlich wiederholbaren) Zündungen in den Ansaugtrakt kommt, tippe ich auf einen verstellten Zündzeitpunkt oder eine defekte Lichtmaschine. Der Rest ist geprüft und ok. Leider kann ich das Polrad noch nicht abziehen (Abzieher ist bestellt).

Mögliche Gründe für verstellten Zündzeitpunkt:
- Magnete verrutscht (Magnesiumpolrad - ist also unwahrscheinlich)
- Polradhalbmond abgeschert - negativ
- Stator lose und verrutscht - ? müsste man hören, oder?

Defekte Lichtmaschine:
Ich habe die Zünanlage versucht zu vermessen und erhalte andere Werte als hier im Forum beschrieben:
  • Rot - Anker 1,37 kOhm
    Grün - Anker 0,5 Ohm
    Grün - Schwarz 0,5 Ohm
    Zündspule: zwischen Schwarz und Zündkabel: 7,5 Ohm statt 2,15.
Sind die Werte in der Toleranz und ok?
Wie kann ich (ohne eine neue Lichtmaschine) testen, ob die alte Lichtmaschine defekt ist? Einen Zündfunken habe ich.

Danke für jeden Hinweis!
Chefkoch
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Beitrag von Chefkoch »

Bei den 95er sind immer die Magnete im Polrad verrutscht. Das Polrad ist übrigens aus Stahl, nur der "Zündungsdeckel" ist aus Magnesium ;-)

Gruss Löru
macbenutzer
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Magnesium

Beitrag von macbenutzer »

Hallo Chefkoch,
da ist irgendwie "durcheinander" drin:

Ich habe gestern bei Rumpf in Köln angerufen und er sagte, ich hätte einen Motor 93er Baujahr, da das Polrad nicht aus Stahl ist (deshalb die Vermutung "Magnesium"). Ab 95 wäre es aus Stahl. Meines ist nicht magnetisch -> also Magnesium (oder so ähnlich). Gab es dort diesen Fehler mit den verutschten Magneten auch?

Nur als Hinweis: es ist keine Lichtmaschine mit dem Stator im Deckel. Das war noch viel früher...

Peter
Chefkoch
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Beitrag von Chefkoch »

Hallo Peter,

die “Ducati” Zündungen mit dem Stahlrotor gabs erst ab 95. Deine ist also max. Bj 94 und hat eine „SEM“ Zündung mit Alurotor, da gabs die Probleme mit den Magneten nicht. Eher mit dem Stator die schon mal überhitzen können aber dann gibt’s eigentlich auch keinen Funken mehr...
Läuft sie denn gar nicht mehr an oder schiesst sie nur manchmal in den Vergaser?

P.S. bin übrigens grad am aufbauen eines frühen Modells mit dem Stator im Deckel (TE510 Bj84, luftgekühlt) :D

Löru
macbenutzer
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Hi

Beitrag von macbenutzer »

Hallo Chefkoch,

liegengeblieben bin ich letzten Herbst mit defekter Zündkerze - dann waren die Standrohre defekt - darüber verging der Winter - Ostern wollte ich sie reaktivieren - 3 Stunden kicken - ohne eine einzige Zündung - festgestellt, dass der Chokezug gerissen war - mit Choke zündet sie jetzt wiederholbar in den Ansaugtrakt (und zwar so, dass die Farbe von der Decke fällt!).

Ich bin mr also nicht sicher... aber: der Vergaser ist aber sauber, zieht keine falsche Luft, Zündfunke ist da, Ventilspiel stimmt.

Der Abzieher liegt zuhause und heute abend mache ich das Polrad mal ab.
Ich weiss nicht wirklich, wo ich noch suchen könnte... hast Du noch eine Idee?

PS: ich hatte damals eine TE510 - aber gerade schon wassergekühlt. Das war ein nettes Mopped - hmmm... :-)

Danke schon mal - Peter
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