Feldwegheizer hat geschrieben:Ich denke Eher mal, dass BMW Husqvarna wie nen nassen Sack fallen lassen wird, wenn der Brei einma ordentlich durchgerührt wurde und keiner noch ne Idee hat. Zuviel Politik, zuviele Zahlen, es geht scheinbar garnich mehr anders heutzutage.
In jedem Unternehmen geht es um Zahlen und mehr zählt nicht. Ob mann eine Unternehmen damit zu Grunde richtet ist wurscht. Jeder der einigemaßen auf einem hohen Stuhl sitzt, wird am Ende des Jahres gefragt wie es aussieht. Und wenn die Zahlen nicht stimmen, kann er gehen. Egal ob die Politik die er gemacht hat, sich erst in ein paar Jahren rechnet. Und dann richtig.
Schauen wir mal zurück ins Jahr 1996.
-Husqvarna ist Pleite
-Motorräder werden mit allen Restbeständen zusammen gehauen
-50% der Motoren platzen
-97 wird die Produktion erst Mitte/ Ende der Season wieder aufgenommen
-Viele wechseln nach dem schlechten Ruf und fehlender Produktion von Neufahrzeugen die Marke
Wenn mann im Wettbewerb fährt oder als Rennstreckenfahrer, hast Du die wichtigsten Sturz und Verschleißteile mini 1x in der Kiste. Dazu kommen mindestens ein zweiter Radsatz und diverse andere Kleinteile und Teile. Das sind mini 1.000eur. zusätzliche Teile. Wenn Du die verkaufst, bekommst Du nur ein kleinen %- Satz davon wieder. Diese Anschaffungen mußt Du bei der neuen Marke erstmal investieren um auf dem gleichen Stand zu sein. D.h. ein Markenwechsel ist sehr teuer, da es sich mit der Anschafung von einem neuen Fahrzeug nicht abgetahen hat. Wie will mann einen vorhandenen Kundengreis, den mann verloren hat wieder zurück bekommen ??? Da muß mann verdamt teif in dei Trickkiste greifen und eine reine Wunderwaffe bringen, um die Kunden zurück zu bekommen. Bin mal gespannt was nach einigen Jahren da noch als Husqvarnakundenstamm übrig bleibt. Und was in der zukunft zur Rückgewinnung gebaut wird.