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Frage zu einem Phänomen

Verfasst: 30.09.08 - 15:04
von hqv610
Moin Schräglinge!

Ein Kumpel hat mich vor kurzem folgendes gefragt:

Folgende Gegebenheiten:

schiefe Ebene aus Aluminium mit einem Winkel von z.B. 25° und einen handelsüblichen Magneten.

Aluminium, haben wir alle in der Schule gelernt ist ein Nicht-Eisenmetall, demzufolge auch Nicht-Magnetisch.

Warum aber wird beim Herunterrutschen des Magneten von der schiefen Ebene der Magnet sichtbar abgebremst?
Dazu könnt ihr auch gerne mal eine Holzplatte nehmen und vergleichen, auf der Holzplatte wird der Magnet deutlich schneller rutschen.

Die einzige Lösung die ich ihm anbieten konnte war die Erklärung mittels einer Induktion, soll aber wohl nur die halbe Wahrheit sein?!

Wisst ihr da mehr?

MfG Chris

Verfasst: 30.09.08 - 16:59
von ShishaJunkie
da hätt ich jetz auch spontan an sowas wie ne Wirbelstrombremse gedacht, aber ich bin auch kein Physiker ;-)

Greetz

Verfasst: 30.09.08 - 18:44
von emti
mmh...kann es sein, dass dort trotzdem noch kleine ferromagnetische reste vorhanden sind?

z.B. gibts ja auch 999er silber. kein 1000er. vielleicht sind da noch unreinheiten drin, die ferromagnetisch sind?

ansonsten kein plan. :-(

bin auf das ergebnis gespannt!

Verfasst: 30.09.08 - 19:48
von Immerschon
Hallo, Induktion ist schon richtig.
Einfache Form der Wirbelstrombremse.
Hat alleine mit der Leitfähigkeit der Platte zu tun.
Durch die Bewegung des Magneten Induktionsspannung in der Platte, welche ein Magnetfeld erzeugt.
Da beide Magnetfelder gegenläufig sind, wird der Magnet abgebremst.
So oder so ähnlich, kann man sicher noch ausführlicher und genauer erklären.

Verfasst: 30.09.08 - 19:58
von emti
verrückte welt!
wer sich so'n scheiß ausdenkt :lol:

Verfasst: 30.09.08 - 20:16
von AWeSomE
kommt bestimmt auch auf die oberfläche des holzes und des aluminiums an...aber generell klingt die erklärung mit der induktion doch ganz vernünftig..

Re: Frage zu einem Phänomen

Verfasst: 01.10.08 - 18:56
von Huskybrenner
hqv610 hat geschrieben: Aluminium, haben wir alle in der Schule gelernt ist ein Nicht-Eisenmetall, demzufolge auch Nicht-Magnetisch.

MfG Chris

Ist das so ?
Habe gestern gehört, das es auch magnetische Nicht-Eisenmetalle gibt.
Kobalt ??
Nur hörensagen....

Re: Frage zu einem Phänomen

Verfasst: 03.10.08 - 05:49
von hqv610
mmmhh ...

soweit ich weiß zählt Kolbalt zusammen mit Nickel, Eisen und ein paar anderen Elementen zu den sog. ferromagnetischen Metallen.
Ob Cobalt dann auch ein Nichteisenmetall ist hab ich keine Ahnung.
Da war ich in Chemie bestimmt grad Kreide holen. :-P

Bei uns in der Firma setzen wir das radioaktive Isotop Cobalt60 ein um Durchstrahlungsprüfungen von Schweißnähten zu machen. Hat zwar damit nix zu tun ... aber da hörts dann auch schon auf mit meinem Wissen über Cobalt :roll:

Schönen Feiertag Euch!
Grüße aus Finnland

Chris

Edit sagt: Aluminium mit einem handelsüblichen Reinheitsgehalt von ca. 98,5% ist nicht magnetisch!