Kann nichtmehr schalten

Egal welche Husqvarna, HIER wird geschraubt, getunt, repariert und gefachsimpelt !!!

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murkser89
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Kann nichtmehr schalten

Beitrag von murkser89 »

hallo,

hab heut die Schenkelfeder gewechselt, die den Schalthebel immer in die Nullstellung zurück bringt. Soweit so gut Funktioniert auch,
-BIS- ich Öl einfülle, dann kann ich weder hoch noch runter schalten.

Bin mir nicht ganz sicher aber es kam mir auch so vor als wäre der neutralgang übern zweiten gang und nicht drunter?!?!? kann sowas sein ?!?!

MFG
sespri
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Beitrag von sespri »

a) Was war der Grund für den Wechsel? Feder gebrochen? Wenn ja, warum? Vielleicht liegt der Fehler am Getriebe selber.

b) Ob Oel drinn oder nicht sollte keine Rolle spielen. Im Gegenteil, z.B. nach einer Getrieberevision lassen sich die Zahnräder "trocken" eher schlechter schalten.

Sespri
murkser89
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Beitrag von murkser89 »

Hatte die Maschine gebraucht gekauft der Vorgänger
Hat Motor gespalten um iwas zu wechseln.

Da ich wie ich se gekauft hab nichtmehr schalten
Konnte hab ich den großen kupplungsdeckel runter und siehe da, die Feder
Ist falsch drin. Also neue eingebaut und wie gesagt ohne Öl geht's, mit geht's nicht.

Mal so ne Frage am Rande. Diese eine Schraube unten am Motor (die mit Kugel und feder) was bewirkt die?


Ach ja: is übrigens ne Te 610 bj2000
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dr.-hasenbein
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Beitrag von dr.-hasenbein »

die Schraube mit Feder und Kugel lässt a: die Schaltwelle "einrasten" und was viel wichtiger ist darüber wird die linke Lagerung der Schaltwelle in der Getriebehälfte geschmiert ! die Schraube hat eine Bohrung wo Öl durchlauft und einen Schmierfilm um die Welle legt damit diese in der Gehäusehälfte nicht frisst.

deshalb MUSS diese schraube in einer ganz bestimmten Stellung (bohrung zu Bohrung) im gehäuse stehen !!!!!!!
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dr.-hasenbein
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Beitrag von dr.-hasenbein »

neulich hatte hier jemand die dichtung zwischen kleinem und großem Kupplungsdeckel vergessen und nur eingeklebt, dadurch war die Kupplung blockiert (klemmt am kleinen Deckel) und nix ging mehr...

evtl. das ?

ansonsten: der Motor ist Sooooo simpel konstruiert... ansehen verstehen reparieren...

Werkstatthandbuch hilft ansonsten auch gern weiter...

mfg
sespri
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Beitrag von sespri »

Mal so ne Frage am Rande. Diese eine Schraube unten am Motor (die mit Kugel und feder) was bewirkt die?
Kann sein, dass genau dort das Problem liegt. Wieso fragst Du so explizit?
Hast Du dort rumgeschraubt und hat es im Innern klack gemacht? 8-)

Federunterstützte Kugeln im Getriebebereich sind in der Regel dafür verantwortlich, dass die Wellen/Walzen/Schaltstangen etc. in einem definierten Bereich temporär festgehalten werden. Fehlen diese, wird die Position nicht mehr genau definiert und es können Probleme auftauchen.
Im PKW mit seiner selektiven Schaltung (frei wählbarer Gang) verhindert z.B. die sogenannten "Polizisten" ein versehentliches Schalten von zwei Gängen gleichzeitig. Beim Motorrad mit seiner sequentiellen Schaltung( ein Gang nach dem anderen) ist die Gefahr nicht gegeben.
Die genaue Funktion müsste ich nochmals im WHB nachsehen, ist etwas lange her seit der Motorrevision....

Sespri
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Beitrag von sespri »

Der Hase war wieder mal schneller..... ;-) :lol:
dr.-hasenbein hat geschrieben:
deshalb MUSS diese schraube in einer ganz bestimmten Stellung (bohrung zu Bohrung) im gehäuse stehen !!!!!!!
Ganz interessant, mag mich gar nicht daran erinnern.... :roll:

Aber BTW. wie willst Du beim Einschrauben sichergehen, dass es am Schluss stimmt? Wenn ich eine Schraube eindrehe, dann solange bis sie fest ist, etwas anderes geht ja gar nicht....?

Oder stehe ich gerade auf dem berühmten Schlauch.... :kratz:

Sespri
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dr.-hasenbein
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Beitrag von dr.-hasenbein »

das ist ja das Problem. die meisten wissen darum gar nicht !!!

entweder falsch rausgedreht weil gedacht Ölablassschraube oder anderweitig dran rumgefummelt...

der Schaden tritt nicht plötzlich auf deswegen ist dieses Prob auch nicht so bekannt... wenn man mal nen Dino nach ~10000 revidiert sieht man schon ob die Welle in dieser Lagerung trocken lief ode nicht... und dann ist´s zu spät !

Schraube raus, und auf dem Kopf ne Markierung machen an der Stelle wo die Bohrung ist, dann schraube reindrehen und so fest drehen bis die markierung senkrecht zum gehäuse steht (gegenüber der Bohrung) wenn das nicht hinhaut, muss mit den dichtringen ausgeglichen werden. Ich musste bei meiner Revision sogar den Aludichtring etwas auf Sandpapier hin und herschieben bis es geklappt hat.

Die Bohrungen sind auch sehr dünn, würd sagen 2mm (schraube), und 3mm (Gehäuse) das jedes Grad Schraubendrehung entscheidend sein kann.

Diese Schraube soll ja auch überhaupt nicht angefasst werden !

Ich hab z.b. auch noch versucht damals die inbusschraube die von unten die Bohrung der Ölrampe verschließt zu entfernen (Dies WÄRE im übrigen die einzige Möglichkeit beim Ölwechsel das alte Öl mit aus dem Kurbelgehäuse zu entfernen ! ) ergebniss: NICHT MÖGLICH !!! denke Konusgewinde mit Loctite endfest oder so... hatte die Gehäusehälfte eingespannt und mit Inbusschlüssel mit aufgestecktem Radschlüssel versucht... und aufgegeben weil ich nix kaputt machen wollte.

noch Fragen zum Dino ? :king:
murkser89
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Beitrag von murkser89 »

ok, jetzt werden mich warscheinlich alle steinigen wollen, aber ich hab die rausgeschraubt weil ich dachte das da das öl schnell abfließt. Sorry aber aus fehlern lernt man :)

Kann das sein das die schraube was mit meinem eigentlichem problem zu tu hat?
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dr.-hasenbein
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Beitrag von dr.-hasenbein »

Möglich !

versteh ich nur immer nicht, da die Ölablassschraube doch um weiten Größer ist !?? wieso sollte man zum Ölablassen eine weitaus kleinere rausdrehen ???
murkser89
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Beitrag von murkser89 »

Mh.. Naja weil die halt unten am Motor dran ist
Und das Öl da schneller rausfließt. :)

Wenn wir schon dabei sind, was bewirkt denn die zweite
Schraube da unten am Boden?
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dr.-hasenbein
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Beitrag von dr.-hasenbein »

da fließt das Öl MIT SICHERHEIT NICHT schneller ab !!!

einmal: Ölablassschraube (die größte)

einmal: schaltwalzenarretierung (die mit der Feder und Kugel)

einmal: verschluß der ölrampe (beim Ölpumpen-Dino) (Bohrungsverschluß)
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Beitrag von Huskyschrauber »

Ich kann das auch gerne noch 200x predigen: Die Ölablaßschraube hat nicht jede Kiste. Meine hat die Schraube für die Arretierung (ist übrigens nirgends vermerkt das die ne besteimmte Stellung haben muss) und noch eine eingeklebte Madenschraube. Die bringste aber auch nur mit der Flamme raus.
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Beitrag von murkser89 »

hab da unten auch keine öl ablaßschraube :D nur die zwei ^^

naja aber bei meinem schaltproblem komm ich trotzdem nicht weiter... :(
sespri
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Beitrag von sespri »

dr.-hasenbein hat geschrieben:Ich hab z.b. auch noch versucht damals die inbusschraube die von unten die Bohrung der Ölrampe verschließt zu entfernen (Dies WÄRE im übrigen die einzige Möglichkeit beim Ölwechsel das alte Öl mit aus dem Kurbelgehäuse zu entfernen ! ) ergebniss: NICHT MÖGLICH !!! denke Konusgewinde mit Loctite endfest oder so... hatte die Gehäusehälfte eingespannt und mit Inbusschlüssel mit aufgestecktem Radschlüssel versucht... und aufgegeben weil ich nix kaputt machen wollte.
Stimmt, es hat eine kleine Schraube, die war dermassen bombenfest drinn, die habe ich damals bei der Revision auch sein gelassen. Zum Oelablassen nehme ich auch die Grosse, 12er Imbus wenn mich nicht alles täuscht...

Aber so mal nebenbei erwähnt; sollte das mit der genauen Position der Schraube zutreffen, was ich dir jetzt mal ungesehen glaube, dann ist das etwas vom Bescheuertsen was ich in letzter Zeit gelesen habe.

Unterlagsscheiben anpassen damit Bohrungen im Gehäuse fluchten, da ist ja der Fehler schon vorprogrammiert..... :strontz:

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Beitrag von dr.-hasenbein »

Huskyschrauber hat geschrieben:Ich kann das auch gerne noch 200x predigen: Die Ölablaßschraube hat nicht jede Kiste. Meine hat die Schraube für die Arretierung (ist übrigens nirgends vermerkt das die ne besteimmte Stellung haben muss) und noch eine eingeklebte Madenschraube. Die bringste aber auch nur mit der Flamme raus.
ECHT ??? :shock: nu idt der Hase aber baff !!! wusste ich wirklich noch nicht ! Sorry

das ist aber plöd, weil:

das Getriebegehäuse hat unten ne Wandstärke von 5-6mm... da das natürlich für ein Gewinde zu dünn ist ist an der Stelle eine verdickung ein/angegossen... wenn man die schraube jetzt rausdreht, dann ist das Loch wo das alte Öl rausläuft gar nicht an der tiefsten Stelle und der ganze "Muus" bleibt drin... *kopfkratz*

jedenfalls hab ich damals extra ein Foto gemacht von der Schraube mit dem Loch und der Fluchtung im Gehäuse... werds morgen mal raussuchen...
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Beitrag von Huskyschrauber »

Siehe hier:

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Mehr ist da nicht. Ganz rechts die eingeklebte, in das Loch kommt die Arretierung.
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